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Bfv-Kreisliga Karlsruhe: FC Germ. Friedrichstal – SSV Ettlingen, 4:4 (4:1), Stutensee
FC Germ. Friedrichstal hatte sich bereits auf die drei Punkte gefreut, musste sich letztlich jedoch beim Ergebnis von 4:4 mit lediglich einem begnügen. Bereits im Vorfeld hatte einiges für ein Aufeinandertreffen zweier ebenbürtiger Teams gesprochen. Das Endergebnis bestätigte schließlich diese Einschätzung. Das Hinspiel hatte die SSV Ettlingen knapp für sich entschieden und mit 2:1 gewonnen.
Das 1:0 von FC Germ. Friedrichstal bejubelte Antonio-Claudiu Prisaciuc (12.). Bereits in der 13. Minute erhöhte Amel Selimovic den Vorsprung der Mannschaft von Trainer Torsten Arnold. Ouail Taheri versenkte den Ball in der 16. Minute im Netz des Tabellenletzten. Polat Dogan beförderte das Leder zum 3:1 des Gastgebers über die Linie (24.). In der 37. Minute legte Mika Stengler zum 4:1 zugunsten von FC Germ. Friedrichstal nach. Der dominante Vortrag von FC Germ. Friedrichstal im ersten Spielabschnitt zeigte sich an der deutlichen Halbzeitführung. Jannik Schwander von den Ettlingener nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Nils Bechtel blieb in der Kabine, für ihn kam Marius Gräßer. FC Germ. Friedrichstal konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei FC Germ. Friedrichstal. Mehmet Sait Keklik ersetzte Jonas Vogt, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Ein lupenreiner Hattrick! Dieses Kunststück gelang Taheri mit den Treffern (47./81./90.) zum 4:4 für die SSV Ettlingen. Jannik Schwander setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Niklas Schaub und Maximilian Beck auf den Platz (70.). Am Ende sprang für FC Germ. Friedrichstal im Kellerduell mit den Ettlingener lediglich ein Teilerfolg heraus.
Mit 114 Gegentreffern stellte FC Germ. Friedrichstal die schlechteste Defensive der Liga. Die Offensive von FC Germ. Friedrichstal überzeugte in dieser Saison überhaupt nicht. Mit nur 39 Treffern ist die Angriffsleistung noch verbesserungswürdig. Die Bilanz von FC Germ. Friedrichstal lässt sich nur mit dem Prädikat „katastrophal“ betiteln. Zwei Siege und ein Remis stehen 25 Niederlagen am Saisonende gegenüber.
Nach allen 28 Spielen steht die SSV Ettlingen auf dem 14. Tabellenplatz. Mit 111 Gegentoren gab die Hintermannschaft der SSV in dieser Spielzeit ein ziemlich betrübliches Bild ab. Meistens verließen die Gäste den Platz als Verlierer, insgesamt 21-mal, demgegenüber stehen zum Saisonabschluss nur vier Siege und drei Unentschieden.