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Landesliga 3: Spvgg Freudenstadt – VfB Bösingen, 2:4 (0:2), Freudenstadt
Am Sonntag verbuchten die Schwarz-Weißen einen 4:2-Erfolg gegen die Spvgg Freudenstadt. Als Favorit rein – als Sieger raus. Der VfB Bösingen hat alle Erwartungen erfüllt. Das Hinspiel hatten die Bösinger mit 4:2 gewonnen.
Der verwandelte Strafstoß von Raphael Ruf brachte die Elf von Trainer Peter Leopold vor 75 Zuschauern nach sechs Minuten mit 1:0 in Führung. Der Gast machte weiter Druck und erhöhte den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Torsten Müller (10.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. In der Pause stellten die Schwarz-Weißen personell um: Per Doppelwechsel kamen Julian Bihler und Kevin Hezel auf den Platz und ersetzten Andreas Griesser und Müller. Mit einem Elfmeter von Patrick Ostojic kam die Spvgg Freudenstadt noch einmal ran (50.). Für frischen Wind sollte Einwechselmann Mert Karaaslan sorgen, dem Elvedin Djekic; Sergej Steblau das Vertrauen schenkte (61.). Die komfortable Halbzeitführung des VfB Bösingen hielt nicht bis zum Abpfiff, denn Mert Karaaslan schoss den Ausgleich in der 67. Spielminute. Dass die Schwarz-Weißen in der Schlussphase auf den Sieg hofften, war das Verdienst von Hezel, der in der 80. Minute zur Stelle war. Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Marius Müller für einen Treffer sorgte (94.). Am Schluss siegte der VfB Bösingen gegen die Spvgg Freudenstadt.
105 Gegentreffer musste die Spvgg Freudenstadt im Verlauf dieser Saison bereits hinnehmen – kein Team kassierte mehr. Kurz vor Saisonende steht der Gastgeber mit 16 Punkten auf Platz 17. Die Spvgg Freudenstadt musste sich nun schon 23-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die Spvgg Freudenstadt insgesamt auch nur vier Siege und vier Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Mit dem Erfolg in der Tasche rutschten die Schwarz-Weißen im Klassement nach vorne und belegen jetzt den vierten Tabellenplatz. Offensiv konnte dem VfB Bösingen in der Landesliga 3 kaum jemand das Wasser reichen, was die 73 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren.
Die Schwarz-Weißen wandern mit nun 57 Zählern auf dem Konto weiter auf dem Erfolgspfad, während die Welt der Spvgg Freudenstadt gegenwärtig trist aussieht.
Am nächsten Samstag reist die Spvgg Freudenstadt zu TSV Harthausen/Scher, zeitgleich empfängt der VfB Bösingen den SC 04 Tuttlingen.