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Bezirksliga Lüneburg 3: TSV Fischerhude-Quelkhorn – SV Aschwarden, 4:0 (1:0), Ottersberg
Mit 0:4 verlor der SV Aschwarden am vergangenen Sonntag deutlich gegen den TSV Fischerhude-Quelkhorn. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur TSV Fischerhude-Quelkhorn heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Im Hinspiel hatten beide Mannschaften ein spannendes Duell geboten, das letztendlich mit 3:3 geendet hatte.
Der TSV Fischerhude-Quelkhorn ging durch Kevin Sammann in der 18. Minute in Führung. Um den entscheidenden Deut besser war zur Pause die Mannschaft von Vitalij Kalteis, sodass es mit einer dünnen Führung in die Kabine ging. Anstelle von Jan Kuper war nach Wiederbeginn Jodokus Junk für den Gastgeber im Spiel. Junk versenkte die Kugel zum 2:0 (64.). In der 69. Minute änderte Vitalij Kalteis das Personal und brachte Jesse Schnakenberg und Carlo Hannig mit einem Doppelwechsel für Jendrik Blanke und Lukas Klapp auf den Platz. Für das 3:0 des TSV Fischerhude-Quelkhorn sorgte Dennis Wiedekamp, der in Minute 70 zur Stelle war. Mit Fabian Thiel und Linus Pucks nahm Vitalij Kalteis in der 77. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Jannis Krenz und Justin Sammann. Junk besorgte in der Schlussphase schließlich den vierten Treffer für den TSV Fischerhude-Quelkhorn (85.). Der Unparteiische Leon-Maximilian Holtfreter beendete das Spiel und der SV Aschwarden steckt weiter in der Krise. Im Kellerduell gegen den TSV Fischerhude-Quelkhorn kam man unter die Räder.
Der TSV Fischerhude-Quelkhorn muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Mit drei Punkten im Gepäck verließ der TSV Fischerhude-Quelkhorn die Abstiegsplätze und belegt jetzt den zwölften Tabellenplatz. Der TSV Fischerhude-Quelkhorn bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sieben Siege, neun Unentschieden und 13 Pleiten.
Mit 91 Gegentreffern hat der SV Aschwarden schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur 28 Tore. Das heißt, das Team von Trainer Erik Albers musste durchschnittlich 3,14 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Kurz vor Saisonende steht der Gast mit 14 Punkten auf Platz 15. Nun musste sich der SV Aschwarden schon 23-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Der SV Aschwarden wartet schon seit acht Spielen auf einen Sieg.
Der TSV Fischerhude-Quelkhorn tritt am kommenden Samstag bei MTSV Selsingen an, der SV Aschwarden empfängt am selben Tag den SV Ippensen/Wohnste.