Melden von Rechtsverstößen
Mittelrheinliga: FC Teutonia Weiden – SSV Merten, 0:10 (0:5), Würselen
Der FC Teutonia Weiden ging vor heimischem Publikum gegen die Mertener krachend unter und kassierte eine schmachvolle 0:10-Pleite. Der FC Teutonia Weiden war als Außenseiter in das Spiel gegangen – dementsprechend war die Niederlage keine allzu große Überraschung. Das Hinspiel wurde von den beiden Kontrahenten gleichwertig geführt, hatte aber mit dem SSV Merten beim 1:0 einen knappen Sieger gefunden.
Der SSV erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 50 Zuschauern durch Pascal Köpp bereits nach zehn Minuten in Führung. Bereits in der 15. Minute erhöhte Abdenbi Oubelkhiri den Vorsprung der Elf von Trainer Bünyamin Kilic. Für ruhige Verhältnisse sorgte Bilal El Morabiti, als er das 3:0 für die Gäste besorgte (18.). Zwei schnelle Treffer von Gaspard Fehlinger (41.) und Chimezie Michael Junior Okoroafor (44.) sorgten für die Vorentscheidung zugunsten der Mertener. In der ersten Hälfte wurde der FC Teutonia Weiden nach Strich und Faden auseinandergenommen, was zur Pause in einen desolaten Rückstand mündete. Der SSV Merten kehrte stark verändert aus der Kabine zurück. Statt Samir Malaab, Maximilian Decker und Max Adrian Engels standen jetzt Decker, Mohamed Rabia und Hamza Salman auf dem Platz. Mit Toren von El Morabiti (50./68.) und Fehlinger (54.) zeigten die Mertener weiterhin klar, wer dieses Spiel beherrschte. Emirhan Özen schraubte das Ergebnis in der 71. Minute mit dem 9:0 für den SSV Merten in die Höhe. Okoroafor stellte schließlich in der 90. Minute den 10:0-Sieg für die Mertener sicher. Das einseitige Toreschießen endete schließlich mit dem Schlusspfiff des Referees Nils Leichert. Der SSV Merten ließ dabei keine Gelegenheit aus, den FC Teutonia Weiden vorzuführen, und nahm einen zweistelligen Sieg mit nach Hause.
Mit 97 Gegentreffern hat der FC Teutonia Weiden schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur 24 Tore. Das heißt, die Mannschaft von Trainer Giuseppe Avellino musste durchschnittlich 3,34 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Der Gastgeber steht mit 16 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Nun musste sich der FC Teutonia Weiden schon 21-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Die Mertener sprangen mit diesem Erfolg auf den vierten Platz. Erfolgsgarant für das gute Abschneiden des SSV Merten ist die funktionierende Defensive, die erst 27 Gegentreffer hinnehmen musste.
Der FC Teutonia Weiden steckt nach neun Partien ohne Sieg im Schlamassel, während die Mertener mit aktuell 57 Zählern alle Trümpfe in der Hand haben.
Am nächsten Sonntag (15:30 Uhr) reist der FC Teutonia Weiden zu FRECHEN 20, am gleichen Tag begrüßt der SSV Merten den Siegburger SV 1 vor heimischem Publikum.