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KOL Rheingau-Taunus: SG Orlen – SG Heftrich/Niederseelbach, 6:1 (2:0), Taunusstein
Die SG Orlen bestätigte noch einmal die herausragende Saisonleistung und holte sich im letzten Ligaspiel einen 6:1-Sieg. Orlen war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht.
Adrian Krienitz brachte die Mannschaft von Trainer Wadim Arenkov in der 19. Minute in Front. Jan Loeber nutzte die Chance für den Tabellenprimus und beförderte in der 25. Minute das Leder zum 2:0 ins Netz. Die Hintermannschaft des SG Heftrich/Niederseelbach ließ bis zur Pause kein weiteres Tor zu und es ging bei unverändertem Stand in die Kabinen. Mit dem 3:0 durch Lukas Felke schien die Partie bereits in der 48. Minute mit der SG einen sicheren Sieger zu haben. Für die Vorentscheidung waren Leon Radanovic (51.) und Max Boche (57.) mit zwei schnellen Treffern verantwortlich. Bei SG Heftrich/Niederseelbach kam Paul Constantin Koss für Kimi Leffler ins Spiel und sollte fortan für neue Impulse sorgen (61.). Mit einem Doppelwechsel holte Wadim Arenkov Krienitz und Lukas Glombek vom Feld und brachte Tobias Knop und Marvin Menger ins Spiel (61.). Koss erzielte in der 71. Minute den Ehrentreffer für den SG Heftrich/Niederseelbach. Mit Jan Kirchner und Marco Wagener nahm Miguel Chaparro Guerreiro in der 75. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Joshua Harsy und Kahrman Gueltekin. Den Vorsprung der SG Orlen ließ Loeber in der 79. Minute anwachsen. Schlussendlich verbuchte die SG gegen den SG Heftrich/Niederseelbach einen überzeugenden 6:1-Heimerfolg.
Nach dem letzten Spiel der Saison kann die SG Orlen die Sektkorken knallen lassen und den Meistertitel der KOL Rheingau-Taunus feiern. Die Verteidigung der Heimmannschaft stellte viele Gegner vor eine große Herausforderung. Nur 26 Gegentreffer in der ganzen Saison sprechen eine deutliche Sprache. Nur dreimal gab sich die SG Orlen bisher geschlagen.
Mit 117 Gegentreffern stellte der SG Heftrich/Niederseelbach die schlechteste Defensive der Liga. Nach allen 28 Spielen steht der Gast auf dem 14. Tabellenplatz. Im Angriff weist der SG Heftrich/Niederseelbach deutliche Schwächen auf, was die nur 44 geschossenen Treffer eindeutig belegen. Zum Saisonabschluss weist der SG Heftrich/Niederseelbach lediglich vier Siege vor, denen vier Remis und 20 Niederlagen gegenüberstehen. Mit der Leistung der letzten Spiele wird der SG Heftrich/Niederseelbach so unzufrieden wie mit dem gesamten Saisonverlauf sein. Vier Punkte aus fünf Partien lautet die jüngste Bilanz.