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Frauen Landesliga: Hertha BSC II – Viktoria Mitte II, 15:0 (5:0), Berlin
Einen berauschenden 15:0-Sieg fuhr die Reserve von Hertha BSC gegen die Zweitvertretung von Viktoria Mitte ein. Hertha BSC II ging als klarer Favorit in die Partie und erfüllte diese Erwartungen am Ende auch.
Für das erste Tor sorgte Lena Thea Hagemann. In der zwölften Minute traf die Spielerin der Elf von Bengt-Tibor Draesel ins Schwarze. Bereits in der 13. Minute erhöhte Tania Komarovskiy den Vorsprung des Ligaprimus. Isabella Trincia überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für die Gastgeber (17.). Für die Vorentscheidung waren Sophie Brüll (36.) und Hagemann (41.) mit zwei schnellen Treffern verantwortlich. Die Hintermannschaft von Viktoria Mitte II glich in der ersten Halbzeit einem Torso. Zur Pause verschwand das Team von Trainer Insa Giersberg mit einem deprimierenden Rückstand in der Kabine. Zum Seitenwechsel ersetzte Lena-Melina Schulze von Hertha BSC II ihre Teamkameradin Komarovskiy. Hertha BSC II ließ in der Folge nicht locker und markierte weitere Tore in Person von Trincia (49.), Emma Vogel (51.) und Melina Murawski (53.). Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Trincia schnürte einen Doppelpack (56./60.), sodass Hertha BSC II fortan mit 10:0 führte. Das 11:0 für Hertha BSC II stellte Hagemann sicher. In der 61. Minute traf sie zum dritten Mal während der Partie. In der 64. Minute legte Lena Thea Hagemann zum 12:0 zugunsten von Hertha BSC II nach. Hertha BSC II stellte in der 61. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Sophie Helene Elli Mischkowsky, Johanna Bautz und Manel Ben Hamda für Nelly Temkiv, Murawski und Aliki Röttgen auf den Platz. Hertha BSC II zeigte auch weiterhin keine Gnade. So schossen Bautz (69./87.) und Louisa Krüger (83.) drei weitere Treffer. Schließlich beendete Referee Yahya Fileibesh die Misere von Viktoria Mitte II, bei der man mehr als genügend Treffer eingesteckt hatte.
Bei Hertha BSC II greift die alte Fußballweisheit, wonach der Angriff Spiele gewinnt, die Abwehr aber Meisterschaften. Mit gerade einmal sieben Gegentoren stellt Hertha BSC II die beste Defensive der Frauen Landesliga. Hertha BSC II setzt den furiosen Saisonstart fort und hat nun schon 22 Siege auf dem Konto.
Die Defizite in der Verteidigung sind bei Viktoria Mitte II klar erkennbar, sodass bereits 130 Gegentreffer hingenommen werden mussten. Der Gast steht mit neun Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Im Angriff weist Viktoria Mitte II deutliche Schwächen auf, was die nur 28 geschossenen Treffer eindeutig belegen. Mit drei von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen hat Viktoria Mitte II noch Luft nach oben.
Nächster Prüfstein für Hertha BSC II ist auf gegnerischer Anlage Sparta Lichtenberg (Mittwoch, 18:30 Uhr). Tags zuvor misst sich Viktoria Mitte II mit SC Charlottenburg.