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Verbandsliga: SSC Weißenfels – VfB 1906 Sangerhausen, 4:0 (1:0), Weißenfels
Mit 0:4 verlor der VfB 1906 Sangerhausen am vergangenen Freitag deutlich gegen SSC Weißenfels. SSC Weißenfels ging als klarer Favorit in die Partie und erfüllte diese Erwartungen am Ende auch. Die Mannschaft von Maximilian Oha war im Hinspiel gegen die Kicker vom Friesenstadion in allen Belangen überlegen gewesen und hatte einen 4:0-Sieg eingefahren.
Yannick Luib machte in der 24. Minute das 1:0 von SSC Weißenfels perfekt. Bis zum Halbzeitpfiff blieb der knappe Vorsprung des Ligaprimus bestehen. In Durchgang zwei lief Bruno Weick anstelle von Damien Halle für den VfB 1906 Sangerhausen auf. Till Hafkesbrink, der von der Bank für Jonas Schumann kam, sollte für neue Impulse bei SSC Weißenfels sorgen (56.). Wenig später kamen Mika Scholz und Max Hennig per Doppelwechsel für Danny Schulz und Kevin Husung auf Seiten der Kicker vom Friesenstadion ins Match (63.). Mit Carlo Purrucker und Timm Koch nahm Maximilian Oha in der 63. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Felix Schneider und Stefan Raßmann. In der 69. Minute verwandelte Hafkesbrink vor 118 Zuschauern einen Elfmeter zum 2:0 für SSC Weißenfels. Für ruhige Verhältnisse sorgte Schneider, als er das 3:0 für die Gastgeber besorgte (73.). Hafkesbrink gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für SSC Weißenfels (84.). Am Schluss gewann SSC Weißenfels gegen den VfB 1906 Sangerhausen.
Nach 28 Spieltagen und nur fünf Niederlagen stehen für SSC Weißenfels 67 Zähler zu Buche. Wer SSC Weißenfels besiegen will, muss vor allem ein Rezept finden, die Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Erst 24 Gegentreffer kassierte SSC Weißenfels. Seit sechs Partien ist es keiner Mannschaft mehr gelungen, SSC Weißenfels zu besiegen.
Die Anfälligkeit der eigenen Defensive ist das Hauptmanko bei den Kicker vom Friesenstadion. Die mittlerweile 72 Gegentreffer sind der negative Bestwert in der Liga. Der VfB hat auch nach der Pleite die zwölfte Tabellenposition inne. Nun musste sich das Team von Coach Stefan Kuhnert schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zehn Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Aus den vergangenen fünf Partien verbuchte der Gast nur vier Zähler.
Vor heimischem Publikum trifft SSC Weißenfels am nächsten Samstag auf die SG Rot-Weiß Thalheim, während der VfB 1906 Sangerhausen am selben Tag den 1. FC Bitterfeld-Wolfen in Empfang nimmt.