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Verbandsliga: BSV Halle-Ammendorf – SG Rot-Weiß Thalheim, 14:2 (8:2), Halle (Saale)
Einen furiosen 14:2-Heimsieg fuhr die BSV Halle-Ammendorf gegen die SG Rot-Weiß Thalheim ein. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten des BSV. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Im Hinspiel hatte Halle-Ammendorf die volle Punktzahl für sich reklamiert und mit 2:1 gesiegt.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Janne Hartmann das Team von Coach Christian Kamalla vor 65 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Mit einem schnellen Hattrick (7./11./17.) zum 4:0 schockte Pascal Pannier die Thalheimer. Den Vorsprung der BSV Halle-Ammendorf ließ Pascal Pannier in der 25. Minute anwachsen. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Hartmann schnürte einen Doppelpack (28./32.), sodass die Heimmannschaft fortan mit 7:0 führte. Der achte Streich des BSV war Laurenz Hoffmann vorbehalten (33.). Mit zwei schnellen Treffern von Stanislav Lytvyn (35.) und Luca Finn Prielipp (38.) machte die SG Rot-Weiß Thalheim deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Angesichts der desolaten Vorstellung der SG in der ersten Hälfte ging es mit einem überragenden Vorsprung für die BSV Halle-Ammendorf in die Pause. In der Halbzeit nahmen die Thalheimer gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Luca Schmökel und Ihor Hrebeniuk für Maurice May und Stanislav Seniura auf dem Platz. Per Elfmeter erhöhte Pannier in der 56. Minute seine Torausbeute an diesem Tag auf fünf Treffer – 9:2 für den BSV. Lennart Klein überwand den gegnerischen Schlussmann zum 10:2 für die BSV Halle-Ammendorf (65.). In Topform präsentierte sich Hoffmann, der einen lupenreinen Hattrick markierte (78./81./84.) und der SG Rot-Weiß Thalheim einen schweren Schlag versetzte. Klein gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den BSV (87.). Mit dem Schlusspfiff hatten die Thalheimer das Martyrium überstanden und waren mit 2:14 geschlagen.
Trotz des Sieges bleibt die BSV Halle-Ammendorf auf Platz vier. 70 Tore – mehr Treffer als der BSV erzielte kein anderes Team der Verbandsliga. In den letzten fünf Partien rief die BSV Halle-Ammendorf konsequent Leistung ab und holte zehn Punkte.
Die SG Rot-Weiß Thalheim muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Mannschaft von Thomas Trost steht mit 14 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Der Gast musste sich nun schon 18-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die Thalheimer insgesamt auch nur zwei Siege und acht Unentschieden vorweisen können, sind die Aussichten ziemlich düster. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei der SG Rot-Weiß Thalheim noch ausbaufähig. Nur vier von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
Am Samstag muss der BSV bei VfB Merseburg ran, zeitgleich werden die Thalheimer von SSC Weißenfels in Empfang genommen.