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Landesliga Nord: SG Bornim – Schönower SV, 4:2 (1:1), Potsdam
Nichts zu holen gab es für den Schönower SV bei der SG Bornim. Die SG erfreute ihre Fans mit einem 4:2. Die Bornimer haben mit dem Sieg über den Schönower SV einen Coup gelandet. Das Hinspiel war eine knappe Angelegenheit gewesen, der Schönower SV hatte sie letztendlich mit 2:1 für sich entschieden.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 220 Zuschauern besorgte Hein-Peter Splett bereits in der achten Minute die Führung der Elf von Trainer Michael Löffler. In der 18. Minute verwandelte Bastian Moryson dann einen Elfmeter für die SG Bornim zum 1:1. Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. Bei Schönower SV kam zu Beginn der zweiten Hälfte Toni-Franco Stabrey für Moritz Apelt in die Partie. In der Pause stellte Florian Bitzka um und schickte in einem Doppelwechsel Jan Magnus Liese und Ole-Ejnar Runkel für Steve Mario Berck und Hannes Jethro Drews auf den Rasen. Dass die Bornimer in der Schlussphase auf den Sieg hofften, war das Verdienst von Runkel, der in der 75. Minute zur Stelle war. Max Schmidt machte in der 77. Minute das 3:1 des Heimteams perfekt. Mit Dmytro Kucher und Djordje Pasic nahm Florian Bitzka in der 80. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von William Vaupel und Fabian Cichos. In der 87. Minute brachte Patryk Radoslaw Lukaszewicz den Ball im Netz der SG Bornim unter. Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Jannis Schütze für einen Treffer sorgte (93.). Mit Ablauf der Spielzeit schlugen die Bornimer den Schönower SV 4:2.
Die SG Bornim muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Mit drei Punkten im Gepäck schoben sich die Bornimer in der Tabelle nach vorne und belegen jetzt den elften Tabellenplatz. Die SG Bornim bessert ihre eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sieben Siege, fünf Unentschieden und 17 Pleiten. Die letzten Resultate der Bornimer konnten sich sehen lassen – zwölf Punkte aus fünf Partien.
Der Patzer des Schönower SV zog im Klassement keine Folgen nach sich. Der Gast ist seit drei Spielen unbezwungen.
Kommende Woche tritt die SG Bornim bei SV Zehdenick 1920 an (Samstag, 15:00 Uhr), parallel genießt der Schönower SV Heimrecht gegen den FV Preussen Eberswalde.