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Mittelsachsenliga: SV Germania Mittweida – SSV Königshain-Wiederau, 1:2 (0:0), Mittweida
Ein Tor machte den Unterschied in der Begegnung von SV Germania Mittweida und SSV Königshain-Wiederau, die mit 1:2 endete. In einem Spiel zweier formal gleich starker Gegner machte am Ende lediglich ein Tor den Unterschied aus. Im Hinspiel hatte die Germania durch einen 2:1-Erfolg bei SSV Königshain-Wiederau die drei Punkte eingefahren.
Torlos ging es nach dem Halbzeitpfiff in die Kabinen. Zum Seitenwechsel ersetzte Markus Pietsch von SV Germania Mittweida seinen Teamkameraden Janek Elias Schmidt. Für den Führungstreffer von SSV Königshain-Wiederau zeichnete Conor Kirsten verantwortlich (51.). Marlon Heß, der von der Bank für Kirsten kam, sollte für neue Impulse bei der Elf von Coach Holger Blüher sorgen (76.). Die Germania traf erst spät, als Franz Weinert nach 78 Minuten vor den 85 Zuschauern Vollstreckerqualitäten bewies. Dass SSV Königshain-Wiederau in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Heß, der in der 84. Minute zur Stelle war. Am Ende schlug SSV Königshain-Wiederau den SV Germania Mittweida auswärts.
Die Germania führt das Feld der Mittelsachsenliga mit 53 Punkten an. Die gute Bilanz der Mittweidaer hat einen Dämpfer bekommen. Insgesamt sammelte die Mannschaft von Trainer Johannes Göbler bisher 16 Siege, fünf Remis und drei Niederlagen. Der Gastgeber baut die Mini-Serie von drei Siegen nicht aus.
SSV Königshain-Wiederau machte durch den Erfolg Boden gut und rangiert nun auf dem zweiten Platz. Die Offensive des Gasts in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch der SV Germania Mittweida war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 56-mal schlugen die Angreifer von SSV Königshain-Wiederau in dieser Spielzeit zu. SSV Königshain-Wiederau befindet sich auf Kurs und holte in den vergangenen fünf Spielen zwölf Punkte.
Während die Germania am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) bei TSV 1848 Flöha gastiert, duelliert sich SSV Königshain-Wiederau am gleichen Tag mit dem TSV 1893 Langhennersdorf.