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Kreisliga Nord: SV Hertha 23 Neutrebbin – SV Zeschdorf, 2:3 (0:0), Neutrebbin
Am Samstag verbuchte der SV Zeschdorf einen 3:2-Erfolg gegen den SV Hertha 23 Neutrebbin. Die Experten wiesen dem SV Hertha 23 Neutrebbin vor dem Match gegen den SV Zeschdorf die Favoritenrolle zu, der Spielverlauf belehrte sie letzten Endes jedoch eines Besseren. Der SV Zeschdorf hatte im Hinspiel mit 2:0 gewonnen.
Im ersten Durchgang tasteten sich die beiden Mannschaften lediglich ab, Tore gab es nicht zu verzeichnen. Felix Henschel brach für den SV Zeschdorf den Bann und markierte in der 61. Minute die Führung. Die passende Antwort hatte Jeremy Schuhmacher parat, als er in der 63. Minute zum Ausgleich traf. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Dustin Reimann vor den 68 Zuschauern den dritten Treffer des Spiels für den SV Zeschdorf erzielte. In der 72. Minute war Schuhmacher mit dem Ausgleich zum 2:2 zur Stelle. Damit schoss er bereits seinen zweiten Treffer! Kevin Suhr machte in der 77. Minute das 3:2 des SV Zeschdorf perfekt. In der Schlussphase nahm Felix Müller noch einen Doppelwechsel vor. Für Ricky Schärfchen und Jonathan Feustel kamen Lorenz Schmidt und Lukas Rusche auf das Feld (81.). Felix Müller wollte den SV Hertha 23 Neutrebbin zu einem Ruck bewegen und so sollten Max Krüger und Marius Gerich eingewechselt für Schuhmacher und Fabian-Elias Tyrock neue Impulse setzen (90.). Schließlich holte der SV Zeschdorf gegen den direkten Abstiegskonkurrenten die Big Points und feierte einen 3:2-Sieg.
Das Fußballjahr neigt sich langsam seinem Ende entgegen, und der SV Hertha 23 Neutrebbin rangiert vor den Abstiegsplätzen im unteren Mittelfeld. Mit nun schon 16 Niederlagen, aber nur fünf Siegen und vier Unentschieden sind die Aussichten des Heimteams alles andere als positiv. Der SV Hertha 23 Neutrebbin ist seit drei Spielen unbezwungen.
Der SV Zeschdorf muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Durch die drei Punkte gegen den SV Hertha 23 Neutrebbin verbesserte sich der SV Zeschdorf auf Platz zwölf. In der Verteidigung des SV Zeschdorf stimmt es ganz und gar nicht: 88 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Die Elf von Trainer Veit Seiring bessert ihre eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt fünf Siege, drei Unentschieden und 16 Pleiten. Mit einem von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen haben die Gäste noch Luft nach oben.
Am Samstag muss der SV Hertha 23 Neutrebbin bei SV Gartenstadt 71 ran, zeitgleich wird der SV Zeschdorf von FSV Preußen Bad Saarow in Empfang genommen.