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Kreisklasse Staffel 3: TSG GW Liebenrode – LSG Blau Weiß Großwechsungen II, 3:2 (1:1), Hohenstein
Die Reserve von LSG Blau Weiß Großwechsungen beendete die Saison mit einer 2:3-Niederlage gegen TSG GW Liebenrode. Vor dem Anpfiff war ein ausgeglichenes Spiel erwartet worden. Letztendlich bestätigte sich diese Einschätzung, da lediglich ein Treffer über Sieg und Niederlage entschied. Der knappe 1:0-Erfolg im Hinspiel hatte seinerzeit LSG Blau Weiß Großwechsungen II Glücksgefühle beschert.
Richard Esefelder besorgte vor 27 Zuschauern das 1:0 für TSG GW Liebenrode. Wer glaubte, LSG Blau Weiß Großwechsungen II sei geschockt, irrte. Leon Scheler machte unmittelbar nach dem Rückschlag den Ausgleich perfekt (29.). Bis zur Pause fiel kein weiteres Tor, sodass es schließlich mit unverändertem Ergebnis in die Kabinen ging. LSG Blau Weiß Großwechsungen II ging mit einem Elfmeter von Lucas Hauswald in Führung (68.). Das 2:2 von TSG GW Liebenrode stellte Leon Groß sicher (83.). In der Nachspielzeit schockte Adis Kajevic LSG Blau Weiß Großwechsungen II, als er das Führungstor für TSG GW Liebenrode erzielte (92.). Frank Jochmann nahm mit der Einwechslung von Fabian Schmeltzer das Tempo raus, Groß verließ den Platz (180.). Nach Beendigung der zweiten Halbzeit hieß das Ergebnis 3:2 zugunsten von TSG GW Liebenrode.
Der Sieg hatte Auswirkungen auf die Tabelle, wo der Gastgeber nun auf dem zweiten Platz steht. Dass die Offensive von TSG GW Liebenrode zu den besten der Liga gehört, zeigte man auch im letzten Spiel. Damit kommt TSG GW Liebenrode auf insgesamt 61 Treffer. TSG GW Liebenrode weist mit zehn Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen eine stolze Bilanz zum Saisonausklang vor. Bis zum Saisonabschluss zeigte sich TSG GW Liebenrode sehr stark und holte in den letzten fünf Spielen 13 Punkte.
Nach dem letzten Spiel der Saison kann LSG Blau Weiß Großwechsungen II die Sektkorken knallen lassen und den Meistertitel der Kreisklasse Staffel 3 feiern. Die Mannschaft von Trainer Alexander Müller stellte in dieser Spielzeit alle Gegner vor große Probleme. Hinten stand die Mannschaft kompakt und vorne trafen die Spieler häufig, weshalb man schlussendlich auf das sehr gute Torverhältnis von 67:30 kam. Im gesamten Saisonverlauf holte der Tabellenführer zwölf Siege und ein Remis und musste nur drei Niederlagen hinnehmen.