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Kreisoberliga Niederlausitz: LSV Neustadt/Spree – FSV Spremberg, 8:0 (4:0), Neustadt
LSV Neustadt/Spree führte den FSV Spremberg nach allen Regeln der Kunst mit 8:0 vor. LSV Neustadt/Spree hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte das Team von Coach Dominik Kosel alle davon und die Partie erfolgreich beendet. Das Hinspiel bei FSV Spremberg hatte LSV Neustadt/Spree schlussendlich mit 12:0 gewonnen.
LSV Neustadt/Spree erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 36 Zuschauern durch Tim Reichl bereits nach sechs Minuten in Führung. Luca-Simon Dönnicke versenkte die Kugel zum 2:0 (37.). Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Lennox Jay Schurmann den Vorsprung von LSV Neustadt/Spree auf 3:0 (40.). Wenige Momente vor dem Seitenwechsel war Gracjan Arkuszewski mit dem 4:0 für den Tabellenprimus zur Stelle (45.). Die Gastgeber hatten die Chancen genutzt und blickten zur Pause auf einen deutlichen Vorsprung. Mit einem Wechsel – Jonathan Wolf kam für Tobias Pabst – startete der FSV Spremberg in Durchgang zwei. Arkuszewski (53.), Philipp Seddig (58.) und Lukasz Machinka (70.) schraubten das Ergebnis weiter auf 7:0 in die Höhe. Bei FSV Spremberg ging in der 64. Minute der etatmäßige Keeper Marco Schneider raus, für ihn kam Ayoub Lazrak. Alex Grosa stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 8:0 für LSV Neustadt/Spree her (88.). Nach abgeklärter Leistung blickte LSV Neustadt/Spree auf einen klaren Heimerfolg über den FSV Spremberg.
Die errungenen drei Zähler gingen für LSV Neustadt/Spree einher mit der Übernahme der Tabellenführung. Bei LSV Neustadt/Spree greift die alte Fußballweisheit, wonach der Angriff Spiele gewinnt, die Abwehr aber Meisterschaften. Mit gerade einmal 20 Gegentoren stellt LSV Neustadt/Spree die beste Defensive der Kreisoberliga Niederlausitz. Nur zweimal gab sich LSV Neustadt/Spree bisher geschlagen. Seit 23 Begegnungen hat LSV Neustadt/Spree das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen.
Der FSV Spremberg belegt mit 15 Punkten den 16. Tabellenplatz. Im Angriff der Elf von Robert Schleiernick herrscht Flaute. Erst 30-mal brachte der Gast den Ball im gegnerischen Tor unter. Mit nun schon 21 Niederlagen, aber nur vier Siegen und drei Unentschieden sind die Aussichten des FSV Spremberg alles andere als positiv. Für den FSV Spremberg sprangen in den letzten fünf Spielen nur drei Punkte heraus.
Die Defensivleistung des FSV Spremberg lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen LSV Neustadt/Spree offenbarte der FSV Spremberg eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Kommenden Freitag (18:30 Uhr) tritt LSV Neustadt/Spree bei der Reserve von 1. FC Guben an, einen Tag später muss der FSV Spremberg seine Hausaufgaben auf heimischem Terrain gegen BSV Chemie Tschernitz erledigen.