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Landesliga 1: SpVgg Satteldorf – TSG Öhringen, 5:2 (3:2), Satteldorf
Die TSG Öhringen wurde der eigenen Favoritenstellung nicht gerecht und verlor bei der SpVgg Satteldorf deutlich mit 2:5. Mit breiter Brust war die TSG Öhringen zum Duell mit den Blau-Weißen angetreten – der Spielverlauf ließ bei den Öhringer jedoch Ernüchterung zurück. Die Öhringer hatten die SpVgg Satteldorf im Hinspiel klar dominiert und am Ende deutlich mit 4:0 gesiegt.
Ein Doppelpack brachte die TSG Öhringen in eine komfortable Position: Mihail Darii war gleich zweimal zur Stelle (14./20.). Vor 111 Zuschauern bescherte der Treffer von Dennis Upstas nach 27 Minuten den Blau-Weißen den Anschluss. Durchsetzungsstark zeigten sich die Satteldorfer, als Toni Weihbrecht (34.) und Robin Belesnai (43.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. Zur Pause wusste das Team von Ralf Wacker eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause holte Ralf Wacker David Paulo und Maurice Hagen vom Feld und brachte Arminas Tekorius und Andreas Schlageter ins Spiel. Für das 4:2 und 5:2 war Upstas verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (57./64.). Volkan Demir wollte die Öhringer zu einem Ruck bewegen und so sollten Yannick Jankowski und Volkan Demir eingewechselt für Jemal Hergüngezer und Luca Provvido neue Impulse setzen (74.). Am Ende behielt die SpVgg Satteldorf gegen die TSG die Oberhand.
Nach einer mageren Saison steht für die Blau-Weißen der Abstieg zu Buche. Im Angriff der Gastgeber fehlte es in diesem Fußballjahr eindeutig an Durchschlagskraft, was an 48 geschossenen Toren in der Saisonstatistik eindeutig ablesbar ist. Die Verantwortlichen der SpVgg Satteldorf werden ein ernüchterndes Saisonfazit ziehen. Gerade einmal zehn Siege und fünf Remis brachten die Blau-Weißen zustande. Demgegenüber stehen satte 15 Niederlagen. Die SpVgg Satteldorf verabschiedet sich mit einer souveränen Leistung in den letzten fünf Spielen, in denen man acht Punkte einsammelte.
Nachdem die TSG Öhringen in diesem Jahr oben mitmischte, will man in der nächsten Saison richtig angreifen. Die Abwehr des Gasts stand im Saisonverlauf ligaweit für gehobene Qualität. Die lediglich 46 Gegentreffer sind ein sehr guter Wert. Die Öhringer stehen mit insgesamt 14 Siegen, fünf Remis und elf Niederlagen zum Saisonabschluss recht gut da. Zufrieden können die Öhringer mit der Leistung in den letzten Spielen nicht sein. Will die TSG Öhringen in der kommenden Spielzeit wieder oben mitspielen, muss man zu besserer Form zurückfinden.