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Landesliga Nord: FSV Bernau – SV Zehdenick 1920, 5:4 (3:0), Bernau bei Berlin
Im Spiel des FSV Bernau gegen den SV Zehdenick 1920 gab es Tore am laufenden Band. Am Ende stand es 5:4 zugunsten der Hussitenstädter. Der FSV Bernau wurde der Favoritenrolle somit gerecht. Ein Punkt für beide Seiten – das war die Bilanz beim 2:2 im Hinspiel gewesen.
Justin Möbius brachte die Hussitenstädter in der 22. Minute in Front. Kurz vor dem Halbzeitpfiff (44.) baute Marcel Stutter die Führung der Barnimer aus. Mit einem schnellen Doppelpack (49./48.) zum 4:0 schockte Marcel Stutter die Zehdenicker. Der tonangebende Stil des FSV Bernau spiegelte sich in einer klaren Pausenführung wider. Christoph Schiller von SV Zehdenick 1920 nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Louis Benedikt Denner blieb in der Kabine, für ihn kam Ramzan Sugaipov. In der 49. Minute brachte Stefan Kerl das Netz für den SVZ zum Zappeln. Das muntere Toreschießen vor 64 Zuschauern fand mit dem Treffer von Kevin Höpfner zum 2:4 in der 55. Minute seine Fortsetzung. Die Hussitenstädter stellten in der 57. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickten Lukas Krüger, Hannes Straub und Julian Schulz für Stutter, Nico Mittelstädt und Umutcan Kerem Karaca auf den Platz. Wenig später kamen Ehab Chetaiwieh und Kingsley Eyam Ogar per Doppelwechsel für Christoph Nebert und Can Cehnioglu auf Seiten der Zehdenicker ins Match (68.). Für das 5:3 des FSV Bernau zeichnete Luca Marschall verantwortlich (71.). John Lormis beförderte das Leder zum 4:5 des SV Zehdenick 1920 in die Maschen (88.). Ein Debakel, nach dem es zunächst ausgesehen hatte, konnten die Zehdenicker noch verhindern. Doch zu etwas Zählbarem kam der Gast am Ende nicht mehr.
Trotz des Sieges bleiben die Hussitenstädter auf Platz fünf. Die Mannschaft von Tommy Benndorf wartet schon seit vier Spielen auf einen Sieg.
Der SV Zehdenick 1920 muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Durch diese Niederlage fielen die Zehdenicker in die Abstiegszone auf Platz 15. Nun musste sich der SV Zehdenick 1920 schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sechs Siege und acht Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Die letzten Resultate der Zehdenicker konnten sich sehen lassen – neun Punkte aus fünf Partien.
Am nächsten Samstag (15:00 Uhr) reist der FSV Bernau zu Angermünder FC, am gleichen Tag begrüßt der SV Zehdenick 1920 die SG Bornim vor heimischem Publikum.