Melden von Rechtsverstößen
Landesklasse Ost: FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen – FSV Dynamo Eisenhüttenstadt, 4:0 (2:0), Königs Wusterhausen
Der FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen kam gegen den FSV Dynamo Eisenhüttenstadt zu einem klaren 4:0-Erfolg. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Kings wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Hinspiel fand nach umkämpften 90 Minuten mit FSV einen knappen 4:3-Sieger.
Toni Seelig musste nach nur 18 Minuten vom Platz, für ihn spielte Maximilian Minschke weiter. 67 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen schlägt – bejubelten in der 27. Minute den Treffer von Maximilian Grunow zum 1:0. Zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit (43.) schoss Jamel Trezor Nganamond Ilondo einen weiteren Treffer für das Team von Trainer Daniel Gensigk. Mit der Führung für die Heimmannschaft ging es in die Kabine. Anstelle von Dominik Ritter war nach Wiederbeginn Fin Leon Lins für Dynamo im Spiel. Kings konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen. Lennert Hübner ersetzte Nick Grunwald, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Ole Schadly brachte Kings in ruhiges Fahrwasser, indem er das 3:0 erzielte (69.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Daniel Gensigk, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Luca Backhaus und Finley Altenbokum kamen für Schadly und Grunow ins Spiel (72.). Sergej Frühauf wollte den FSV Dynamo Eisenhüttenstadt zu einem Ruck bewegen und so sollten Pascal Steiner und Chris Schürer eingewechselt für Ryszard Kupper und Kevin Kielke neue Impulse setzen (74.). Benjamin Beutke stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 4:0 für den FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen her (86.). Letztlich konnte sich Dynamo nicht aus dem Abstiegssog befreien. Gegen Kings bekam man die Grenzen aufgezeigt.
Der FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. In der Endphase des Fußballjahres rangierte Kings im unteren Mittelfeld. Der FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt acht Siege, ein Unentschieden und 20 Pleiten. Für Kings sprangen in den letzten fünf Spielen nur drei Punkte heraus.
Der FSV Dynamo Eisenhüttenstadt steht mit zwölf Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Im Angriff weist Eisenhüttenstadt deutliche Schwächen auf, was die nur 36 geschossenen Treffer eindeutig belegen. Der Gast musste sich nun schon 23-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da Dynamo insgesamt auch nur drei Siege und drei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Aus den vergangenen fünf Partien verbuchte der FSV Dynamo Eisenhüttenstadt nur einen Zähler.
Nächster Prüfstein für den FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen ist auf gegnerischer Anlage der SV Grün-Weiß Großbeeren (Samstag, 15:00 Uhr). Dynamo misst sich am gleichen Tag mit Teltower FV 1913.