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Kreisliga B2: SV Spiegelberg – FC Winnenden, 6:4 (3:2), Spiegelberg
SV Spiegelberg erfüllte die letzte Pflichtaufgabe und siegte wenig überraschend gegen FC Winnenden mit 6:4. Pflichtgemäß strich SV Spiegelberg gegen FC Winnenden drei Zähler ein.
Jannick Maurer glänzte an diesem Tag besonders. Er traf im Doppelpack für SV Spiegelberg (4./29.). Bei FC Winnenden ging in der 25. Minute der etatmäßige Keeper Elvis Bylykbashi raus, für ihn kam Djellzon Gashi. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Kruschke Oliver, der noch im ersten Durchgang Dennis Baydar für Francisco Ordonez brachte (33.). Michel Disch legte in der 34. Minute zum 3:0 für SV Spiegelberg nach. Durchsetzungsstark zeigte sich FC Winnenden, als Aly N'fan Toure (49.) und Aristotelis Kolovos (52.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. Die Pausenführung von SV Spiegelberg fiel knapp aus. Für das 4:2 und 5:2 war Maurer verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (51./64.). Mit dem zweiten Treffer von Kolovos rückte FC Winnenden wieder ein wenig an SV Spiegelberg heran (66.). Es folgte der Anschlusstreffer für FC Winnenden – bereits der dritte für Aristotelis Kolovos. Nun stand es nur noch 4:5 (70.). Maurer führte sein Team heute beinahe im Alleingang zum Erfolg: Mit dem 6:4 war er schon das fünfte Mal an diesem Tag erfolgreich (75.). Als der Referee die Partie abpfiff, reklamierte SV Spiegelberg schließlich einen 6:4-Heimsieg für sich.
Die Mannschaft von Trainer Manuel Kirn beendet diese erfolgreiche Saison auf dem zweiten Tabellenplatz und spielt damit im kommenden Fußballjahr eine Etage höher. Offensiv sticht die Heimmannschaft in den bisherigen Spielen deutlich hervor, was an 76 geschossenen Treffern leicht abzulesen ist. SV Spiegelberg weist mit 15 Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen eine stolze Bilanz zum Saisonausklang vor. Zum Ende ging SV Spiegelberg die Puste aus: Aus den letzten fünf Spielen holte SV Spiegelberg nur sechs Punkte.
In der Defensivabteilung von FC Winnenden knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. In der Defensive drückt der Schuh bei Gast, was in den 95 kassierten Treffern zum Ausdruck kommt. Meistens verließ FC Winnenden den Platz als Verlierer, insgesamt 16-mal, demgegenüber stehen zum Saisonabschluss nur drei Siege und drei Unentschieden. Nach dem dritten Fehlschlag am Stück ist FC Winnenden weiter in Bedrängnis geraten. Gegen SV Spiegelberg war am Ende kein Kraut gewachsen.