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Landesliga Lüneburg: TuS Harsefeld – VfL Güldenstern Stade, 4:3 (2:1), Harsefeld
Der VfL Güldenstern Stade bestätigte auch im letzten Ligaspiel die schlechte Saisonleistung und verabschiedet sich mit einer 3:4-Niederlage gegen den TuS Harsefeld aus der Landesliga Lüneburg. Der TuS Harsefeld wurde der Favoritenrolle somit gerecht. Im Hinspiel hatte der TuS Harsefeld bei VfL triumphiert und einen 3:0-Sieg für sich beansprucht.
Der VfL Güldenstern Stade geriet schon in der siebten Minute in Rückstand, als Julian Marcel Seepolt das schnelle 1:0 für den TuS Harsefeld erzielte. Der TuS Harsefeld baute den Vorsprung mit der Hilfe des Gegners weiter aus. Unglücksrabe Fabian Beinl beförderte den Ball in der 14. Minute ins eigene Netz und erhöhte damit die Führung der Mannschaft von Trainer Nico Matern auf 2:0. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Fynn Linzer in der 28. Minute. Die Pausenführung des TuS Harsefeld fiel knapp aus. In der Halbzeitpause veränderte der VfL die Aufstellung in großem Maße, sodass Louis Gehlken, Michael Stern und Marvin Kröncke für Dorian Balla, Beinl und Peer Emil Raap weiterspielten. Jonathan Bondombe Simba erhöhte für den TuS Harsefeld auf 3:1 (48.). Die Gastgeber stellten in der 58. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickten Jonah Harms, Marco Schuhmann und Timon Bode für Alessandro-Claudio Dente, Murat Boral und Abdul Manan Abdul Rauf auf den Platz. Mit zwei schnellen Treffern von Linzer (66.) und Jannik Peters (70.) machte der VfL Güldenstern Stade deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Bode stellte für den TuS Harsefeld im Schlussakt den Führungstreffer sicher (85.). Mit dem Schlusspfiff durch Referee Sascha Börsdamm gewann der TuS Harsefeld gegen den VfL.
Der TuS Harsefeld steht zum Abschluss der Saison auf dem achten Tabellenplatz. Die Spiele des TuS Harsefeld in dieser Saison sorgten für hohen Unterhaltungswert. Während der TuS Harsefeld vorne 72-mal ins Schwarze traf, präsentierte sich die Hintermannschaft mit 68 Gegentreffern anfällig. Zum Saisonende hat der TuS Harsefeld elf Siege, zwölf Niederlagen und sieben Unentschieden auf dem Konto stehen.
Der VfL Güldenstern Stade absolvierte eine dürftige Spielzeit, an deren Ende der Abstieg steht. Die Abwehr von Güldenstern Stade war in dieser Saison mitunter ein Torso, was die insgesamt 80 Gegentreffer untermauern. Die Elf von Coach Matthias Quadt hat den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen. Die Bilanz von sechs Siegen, vier Unentschieden und 20 Niederlagen reicht für den Klassenerhalt. Die letzten Spiele liefen enttäuschend und so gelang den Gästen auch nur ein Sieg in fünf Partien.