Melden von Rechtsverstößen
Bezirksliga Lüneburg 3: MTV Riede – TuSG Ritterhude, 7:1 (3:0), Riede
Der MTV Riede ließ der TuSG Ritterhude im letzten Spiel keine Chance und gewann mit 7:1. Im Vorfeld war eine ausgeglichene Partie erwartet worden, doch der MTV wusste zu überraschen. Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften mit einem 3:3-Remis getrennt.
Mit einem schnellen Doppelpack (13./16.) zum 2:0 schockte Marvin Just die TuSG Ritterhude. Luca-Philipp Johanningmeier vollendete zum dritten Tagestreffer in der 21. Spielminute. Nach dem souveränen Auftreten des MTV Riede überraschte es kaum einen Zuschauer, dass zur Pause eine deutliche Führung stand. Riede baute die Führung aus, indem Just zwei Treffer nachlegte (46./67.). Die TuSG Ritterhude kehrte stark verändert aus der Kabine zurück. Statt Marius Marowski, Maik Tiganj und Paul-Erik Pinkawa standen jetzt Dean Leskow, Sophian Bouiyoaran und Dennis Riemer auf dem Platz. Der MTV konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der Elf von Trainer Timo Winkelmann. Janek Wohlers ersetzte Maximilian Tiegelkamp, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. In der Schlussphase gelang Tim Bruchwalski noch der Ehrentreffer für die TuSG Ritterhude (79.). Ken Purnhagen überwand den gegnerischen Schlussmann zum 6:1 für den MTV Riede (80.). Maik Stöver gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den Gastgeber (90.). In der 82. Minute stellte Timo Winkelmann um und schickte in einem Doppelwechsel Sören Pachaly und Mattis Behrmann für Kevin Toma und Adrian Oppermann auf den Rasen. Letztlich nahm die TuSG Ritterhude im Kellerduell bei MTV eine bittere Niederlage hin.
Nach einer mageren Saison steht für den MTV Riede der Abstieg zu Buche. Die Hintermannschaft des MTV präsentierte sich in dieser Spielzeit anfällig. 82 Gegentreffer musste der MTV Riede hinnehmen. Die Saisonbilanz des MTV kommt dürftig daher, wie neun Siege, vier Remis und 17 Niederlagen nachhaltig belegen.
Die TuSG Ritterhude ist in dieser Spielzeit mit einem blauen Auge davongekommen. Das Team von Trainer Timo Schneider schaffte mit Platz elf zwar den Klassenerhalt, insgesamt enttäuschte man jedoch. Es passt ins Bild, dass die chronischen Abwehrprobleme des Gasts auch im letzten Saisonspiel zum Vorschein kamen. Unterm Strich kassierte die TuSG Ritterhude 87 Gegentreffer. Die Verantwortlichen der TuSG Ritterhude werden ein ernüchterndes Saisonfazit ziehen. Gerade einmal zehn Siege und vier Remis brachte die TuSG Ritterhude zustande. Demgegenüber stehen satte 16 Niederlagen.