Spvgg Freudenstadt bleibt Schlusslicht bei Gegentoren in der Landesliga 3
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Landesliga 3: TSV Harthausen/Scher – Spvgg Freudenstadt, 4:1 (1:0), Winterlingen
Auch die gute Leistung im letzten Saisonspiel rettete den TSV Harthausen/Scher nicht mehr. Mit einem 4:1 gegen die Spvgg Freudenstadt verabschiedet sich der TSV Harthausen/Scher aus der Landesliga 3. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur TSV Harthausen/Scher heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Für beide Mannschaften war beim 2:2 im Hinspiel punktmäßig der gleiche Ertrag herausgesprungen.
77 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den TSV Harthausen/Scher schlägt – bejubelten in der zwölften Minute den Treffer von Marius Geng zum 1:0. Ein Tor mehr für die Elf von Stefan Bach machte den Unterschied zur Pause zwischen den beiden Mannschaften aus. Geng schnürte mit seinem zweiten Treffer einen Doppelpack und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße (46.). Bei TSV Harthausen/Scher kam zu Beginn der zweiten Hälfte Erdem Zorlu für Stefan Bach in die Partie. Mit einem Doppelwechsel wollte die Spvgg Freudenstadt frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Elvedin Djekic; Sergej Steblau Tchoua Krika Aboubakar und Ümit-Kaan Celikkol für Mert Karaaslan und Dogukan Süzgec auf den Platz (51.). Bei TSV Harthausen/Scher ging in der 66. Minute der etatmäßige Keeper Timo Reinhardt raus, für ihn kam Ben Schaberger. Leonard Gauggel vollendete zum dritten Tagestreffer in der 75. Spielminute. Pascal Göcks beförderte das Leder zum 1:3 der Spvgg Freudenstadt über die Linie (81.). Philip Koch besorgte in der Schlussphase schließlich den vierten Treffer für den TSV Harthausen/Scher (90.). Referee Kevin Popp beendete schließlich das Spiel und somit kassierte die Spvgg Freudenstadt eine schmerzliche Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.
Der TSV Harthausen/Scher steht am Ende dieser enttäuschenden Saison auf dem 14. Platz, sodass man nächste Saison eine Etage nach unten muss. Meistens verließ der Gastgeber den Platz als Verlierer, insgesamt 18-mal, demgegenüber stehen zum Saisonabschluss nur acht Siege und sechs Unentschieden. Mit der Leistung der letzten Spiele wird der TSV Harthausen/Scher so unzufrieden wie mit dem gesamten Saisonverlauf sein. Vier Punkte aus fünf Partien lautet die jüngste Bilanz.
Mit 109 Gegentreffern stellte die Spvgg Freudenstadt die schlechteste Defensive der Liga. Nach allen 32 Spielen steht der Gast auf dem 17. Tabellenplatz. Im Angriff weist die Spvgg Freudenstadt deutliche Schwächen auf, was die nur 44 geschossenen Treffer eindeutig belegen. Die Spvgg Freudenstadt musste sich nun schon 24-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die Spvgg Freudenstadt insgesamt auch nur vier Siege und vier Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.