Przychodni rettet ESV Lok Potsdam ein Unentschieden durch einen Elfmeter
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1. Kreisklasse B: ESV Lok Potsdam – USV Potsdam, 3:3 (2:2), Potsdam
USV Potsdam kam im Gastspiel bei ESV Lok Potsdam trotz Favoritenrolle nicht über ein 3:3-Remis hinaus. Die Vorzeichen hatten auf Sieg zugunsten von USV Potsdam gestanden. Die 90 Minuten zeigten jedoch, dass USV Potsdam der Favoritenrolle nicht gerecht wurde. Die Elf von Coach Simon Pilz hatte in einer hart umkämpften Partie einen knappen 4:3-Hinspielsieg eingefahren.
Der ESV Lok Potsdam erwischte einen Blitzstart ins Spiel und traf in der zweiten Minute zur frühen Führung. USV Potsdam zeigte sich wenig beeindruckt. In der dritten Minute schlug Markus Schmidt mit dem Ausgleich zurück. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Fionn Pötzsch vor den 15 Zuschauern den dritten Treffer des Spiels für die Gäste erzielte. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Marc Hoffmann in der 25. Minute. Am Zwischenstand änderte sich weiter nichts, sodass dieser auch gleichzeitig der Pausenstand war. Dass USV Potsdam in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Dominic Julian Bach, der in der 84. Minute zur Stelle war. Nico Przychodni, der in der 87. Minute erfolgreich war, sorgte mit seinem Treffer kurz vor dem Spielende für den Ausgleich. Letztlich gingen Lok und USV Potsdam mit jeweils einem Punkt auseinander.
Große Sorgen wird sich Martin Böhrer um die Defensive machen. Schon 67 Gegentore kassierte der ESV Lok Potsdam. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Die Abwehrprobleme von Lok bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Die Lage des ESV Lok Potsdam bleibt angespannt. Gegen USV Potsdam musste man zum zweiten Mal in Folge die Punkte abgeben.
Nach 23 absolvierten Begegnungen nimmt USV Potsdam den sechsten Platz in der Tabelle ein.
Kommende Woche tritt Lok bei SG Michendorf III an (Samstag, 12:30 Uhr), am gleichen Tag genießt USV Potsdam Heimrecht gegen die Zweitvertretung von SG Saarmund.