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Stadtliga: FSV 67 Halle – SV Dautzsch, 0:5 (0:3), Halle (Saale)
Der SV Dautzsch fertigte den FSV 67 Halle am Sonntag nach allen Regeln der Kunst mit 5:0 ab. Der SV Dautzsch hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte die Elf von Trainer Bernd Richter alle davon und die Partie erfolgreich beendet. Der Ligaprimus hatte das Hinspiel gegen die Kicker vom Kinderdorf mit 2:1 gewonnen.
Clemens Julian Kühn trug sich in der 15. Spielminute in die Torschützenliste ein. Es war die 31. Spielminute, als der SV Dautzsch vor 45 Zuschauern das 2:0 erzielte. Zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit (45.) schoss Lucien Ruprecht einen weiteren Treffer für den SV Dautzsch. Zur Halbzeit blickte der SV Dautzsch auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Die Kicker vom Kinderdorf kehrten stark verändert aus der Kabine zurück. Statt Ronny Schröder, Tomy Fleischer und Marcus Alexander Keller standen jetzt Jamshid Kazimi, Jonas Zöller und Arshed Momand auf dem Platz. Der SV Dautzsch baute die Führung aus, indem Kühn zwei Treffer nachlegte (47./55.). Schlussendlich setzte sich der SV Dautzsch mit fünf Toren durch und machte bereits vor dem Seitenwechsel klar, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde.
Der FSV 67 Halle muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. In der Tabelle liegt der FSV 67 nach der Pleite weiter auf dem zwölften Rang. Im Sturm des Teams von Stefan Haacke stimmt es ganz und gar nicht: 29 Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen. Das Heimteam musste sich nun schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die Kicker vom Kinderdorf insgesamt auch nur fünf Siege und zwei Unentschieden vorweisen können, sind die Aussichten ziemlich düster. Mit vier von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen hat der FSV 67 Halle noch Luft nach oben.
Nach 22 Spieltagen und nur zwei Niederlagen stehen für den SV Dautzsch 58 Zähler zu Buche. Der Defensivverbund des SV Dautzsch steht nahezu felsenfest. Erst 13-mal gab es ein Durchkommen für den Gegner. Zuletzt lief es erfreulich für den SV Dautzsch, was zwölf Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Am kommenden Sonntag treffen die Kicker vom Kinderdorf auf die TSG Wörmlitz-Böllberg, der SV Dautzsch spielt tags zuvor gegen die Zweitvertretung von FC Halle-Neustadt.