LSV Friedersdorf beendet Serie von sieben Spielen ohne Sieg
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Landskron Oberlausitzliga: LSV Friedersdorf – ESV Lok Zittau, 6:1 (3:1), Markersdorf
ESV Lok Zittau blieb gegen den LSV Friedersdorf chancenlos und kassierte eine herbe 1:6-Klatsche. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der LSV Friedersdorf wurde der Favoritenrolle gerecht. Schon im Hinspiel hatte ESV Lok Zittau die Oberhand behalten und einen 4:1-Erfolg davongetragen.
Ein frühes Ende hatte das Spiel für John-Morris Mayer von der Elf von Trainer Andreas Heim, der in der zweiten Minute vom Platz musste und von Emilio Daniel Fantini ersetzt wurde. Ein Doppelpack brachte den LSV Friedersdorf in eine komfortable Position: Ansgar Baza war gleich zweimal zur Stelle (11./24.). Der Treffer von Philipp Dehmel aus der 29. Minute bedeutete vor den 160 Zuschauern fortan eine deutliche Führung zugunsten des Teams von Coach Felix Jonas. Kurz vor der Pause traf Emil Schäfer für ESV Lok Zittau (48.). Mit der Führung für den LSV Friedersdorf ging es in die Kabine. Die Heimmannschaft ließ in der Folge nicht locker und markierte weitere Tore in Person von Max Neumann (47.), Dominik Schubert-Biehain (75.) und Toni Bernhard (88.). Am Schluss schlug der LSV Friedersdorf ESV Lok Zittau vor eigenem Publikum mit 6:1 und rief dabei eine souveräne Leistung ab.
In der Endphase des Fußballjahres rangierte der LSV Friedersdorf im unteren Mittelfeld. Der LSV Friedersdorf bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt neun Siege, drei Unentschieden und 13 Pleiten. Nach sieben Spielen ohne Sieg bejubelte der LSV Friedersdorf endlich wieder einmal drei Punkte.
Trotz der Niederlage fiel ESV Lok Zittau in der Tabelle nicht zurück und bleibt damit auf Platz zwölf. In der Verteidigung der Gäste stimmt es ganz und gar nicht: 79 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Nun musste sich ESV Lok Zittau schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die fünf Siege und fünf Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. ESV Lok Zittau wartet schon seit zwölf Spielen auf einen Sieg.
Als Nächstes erwartet beide Mannschaften eine längere Spielpause. Am 20.06.2026 bestreitet der LSV Friedersdorf das nächste Spiel auf eigener Anlage gegen den FSV Kemnitz. ESV Lok Zittau tritt am gleichen Tag bei Holtendorfer SV an.