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2. Kreisklasse B: ESV Kirchmöser – FSV Brück 1922 II, 4:2 (1:0), Brandenburg an der Havel
Das Auswärtsspiel der Zweitvertretung von FSV Brück 1922 endete erfolglos. Gegen ESV Kirchmöser gab es nichts zu holen. Das Team von Marcel Hoffmann gewann die Partie mit 4:2. Vor dem Match war man von einer Begegnung zweier ebenbürtiger Mannschaften ausgegangen. Nach 90 Minuten hatte schließlich ESV Kirchmöser die Nase vorn. Im Hinspiel hatte das Heimteam nichts anbrennen lassen und war als 4:1-Sieger vom Platz gegangen.
Sebastian Oblotzki brachte FSV Brück 1922 II in der 15. Minute ins Hintertreffen. Sebastian Oblotzki musste nach nur 20 Minuten vom Platz, für ihn spielte Leon Maximilian Agthen weiter. Alexander Haase von FSV Brück 1922 II nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Dino Bacci blieb in der Kabine, für ihn kam Lance Pagel. Komfortabel war die Pausenführung von ESV Kirchmöser nicht, aber immerhin ging ESV Kirchmöser mit einem Tor Vorsprung in die Umkleidekabinen. Sebastian Pusch, der von der Bank für Marcel Kindlein kam, sollte für neue Impulse bei FSV Brück 1922 II sorgen (62.). Falco Lehmann vollendete in der 70. Minute vor 50 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Dass ESV Kirchmöser in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Felix Friedel, der in der 71. Minute zur Stelle war. Für das zweite Tor von FSV Brück 1922 II war Pusch verantwortlich, der in der 80. Minute das 2:2 besorgte. Mit einem schnellen Doppelpack (81./83.) zum 4:2 schockte Steve Gerlach den Tabellenletzten. Am Schluss siegte ESV Kirchmöser gegen die Gäste.
ESV Kirchmöser muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Trotz der drei Zähler machte ESV Kirchmöser im Klassement keinen Boden gut. ESV Kirchmöser bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt drei Siege, drei Unentschieden und 14 Pleiten. Nach dem sechsten Fehlschlag am Stück ist ESV Kirchmöser weiter in Bedrängnis geraten. Gegen FSV Brück 1922 II war am Ende kein Kraut gewachsen.
Mit 70 Gegentreffern hat FSV Brück 1922 II schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur elf Tore. Das heißt, FSV Brück 1922 II musste durchschnittlich dreieinhalb Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen ESV Kirchmöser – FSV Brück 1922 II bleibt weiter unten drin. Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und FSV Brück 1922 II hat noch keinen einzigen Sieg auf dem Konto.
Kommende Woche tritt ESV Kirchmöser bei der Reserve von SG Geltow an (Samstag, 14:15 Uhr), am gleichen Tag genießt FSV Brück 1922 II Heimrecht gegen KFV Wittbrietzen.