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Kreisliga B 3: FC Wiedenest-Othetal – Rossenbach, 4:2 (2:1), Bergneustadt
FC Wiedenest-Othetal überraschte noch einmal zum Saisonausklang und siegte gegen Rossenbach mit 4:2. Die Vorzeichen hatten auf Sieg zugunsten von Rossenbach gestanden. Die 90 Minuten zeigten jedoch, dass Rossenbach der Favoritenrolle nicht gerecht wurde. Enger ging es kaum: Die Mannschaft von Trainer Mark Hertrampf hatte sich im Hinspiel knapp mit 3:2 behauptet.
FC Wiedenest-Othetal ging durch Lukas Siepermann in der zehnten Minute in Führung. Für das erste Tor von Rossenbach war Adrian Fugmann verantwortlich, der in der 24. Minute das 1:1 besorgte. Marlon Schultze schoss für FC Wiedenest-Othetal in der 32. Minute das zweite Tor. Jose Fernandez schickte Markus Kempkes aufs Feld. Luca Ziegenhagel blieb in der Kabine. Zum Abpfiff der ersten Halbzeit hatte FC Wiedenest-Othetal einen knappen Vorsprung herausgespielt. In der 85. Minute erzielte Nils Hertrampf das 2:2 für Rossenbach. Mit einem schnellen Doppelpack (88./91.) zum 4:2 schockte Siepermann den Gast. Als der Unparteiische Niyazi Albayrak die Partie abpfiff, reklamierte FC Wiedenest-Othetal schließlich einen 4:2-Heimsieg für sich.
Die Heimmannschaft beendet die Saison auf Platz zehn – einer Position im tabellarischen Niemandsland. Die Hintermannschaft von FC Wiedenest-Othetal glich im Saisonverlauf oftmals einem fragilen Gebilde. 89 Gegentreffer kassierte FC Wiedenest-Othetal insgesamt. Die Verantwortlichen von FC Wiedenest-Othetal werden ein ernüchterndes Saisonfazit ziehen. Gerade einmal elf Siege und vier Remis brachte FC Wiedenest-Othetal zustande. Demgegenüber stehen satte 15 Niederlagen.
Zum Ende des Fußballjahres bekleidet Rossenbach den siebten Tabellenplatz. Die Offensive von Rossenbach kam in dieser Saison so manches Mal auf Betriebstemperatur. Die 87 geschossenen Treffer sind im Ligavergleich ein ausgesprochen guter Wert. Was für Rossenbach bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. 15 Siege und vier Remis stehen elf Pleiten gegenüber. Mit neun Punkten aus den letzten fünf Spielen machte Rossenbach deutlich, dass man in der kommenden Spielzeit weiter nach oben will.