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Kreisoberliga Rhön-Rennsteig: SG Herpfer SV – SV 01 Empor Dreißigacker, 8:1 (5:1), Meiningen OT Herpf
Die SG Herpfer SV erteilte dem SV 01 Empor Dreißigacker eine Lehrstunde: 8:1 hieß es am Ende für die Herpfer. Als Favorit rein – als Sieger raus. Die SG Herpfer SV hat alle Erwartungen erfüllt. Das Hinspiel war mit einer 2:8-Klatsche für den SV 01 Empor Dreißigacker geendet.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 240 Zuschauern besorgte Leon Göring bereits in der zweiten Minute die Führung der Herpfer. Bereits in der elften Minute erhöhte Mateo Safradin den Vorsprung des HSV 07. Mit dem 3:0 von Göring für das Team von Christian Hutterer war das Spiel eigentlich schon entschieden (25.). Der Tabellenführer musste den Treffer von Valentino Winkler zum 1:3 hinnehmen (29.). Zwei schnelle Treffer von Safradin (37.) und Veit Zöller (39.) sorgten für die Vorentscheidung zugunsten des Gastgebers. Nach dem souveränen Auftreten der SG Herpfer SV überraschte es kaum einen Zuschauer, dass zur Pause eine deutliche Führung stand. Die Herpfer konnten mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der SG Herpfer SV. Jannik Lind ersetzte Richard Hofmann, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Dem 6:1 durch Lukas Fuchs (52.) ließen Lenny Enzian (82.) und Safradin (93.) weitere Treffer für die Herpfer folgen. In der 64. Minute stellte die SG Herpfer SV personell um: Per Doppelwechsel kamen Felix Greiner und Enzian auf den Platz und ersetzten Carl Mai und Luca Damm. Nach abgeklärter Leistung blickten die Herpfer auf einen klaren Heimerfolg über den SV 01 Empor Dreißigacker.
Die Defensive der SG Herpfer SV (18 Gegentreffer) gehört zum Besten, was die Kreisoberliga Rhön-Rennsteig zu bieten hat. Die Herpfer bleiben weiterhin ohne Niederlage. Bisher hat die SG Herpfer SV 23 Siege und zwei Unentschieden auf dem Konto. Mit sieben Siegen in Folge sind die Herpfer so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.
Der SV 01 Empor Dreißigacker muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Knapp vor Ausgang der Spielzeit rutscht die Mannschaft von Sascha Kellner auf den zehnten Tabellenplatz. Mit nun schon 15 Niederlagen, aber nur sieben Siegen und drei Unentschieden sind die Aussichten der Gäste alles andere als positiv. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam der SV 01 Empor Dreißigacker auf insgesamt nur drei Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Am nächsten Samstag (15:00 Uhr) reist die SG Herpfer SV zu SV Stahl Brotterode-Trusetal, gleichzeitig begrüßt der SV 01 Empor Dreißigacker den SG FSV Goldlauter auf heimischer Anlage.