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Erzgebirgssparkassen-Liga: Neustädtler SV – FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach, 5:4 (2:1), Schneeberg
Der Neustädtler SV und der FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach lieferten sich ein wahres Torfestival, das schließlich mit 5:4 endete. Auf dem Papier hatte sich ein enges Match bereits abgezeichnet. Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt. Im Hinspiel hatten die Blüten mit 3:0 die Oberhand behalten.
155 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den Neustädtler SV schlägt – bejubelten in der 14. Minute den Treffer von Karl Haußner zum 1:0. Max Gehlert versenkte die Kugel zum 2:0 (24.). Während einige mit ihren Gedanken bereits in der Pause waren, nutzte Kenny Schmidt seine Chance und schoss das 1:2 (45.) für den FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach. Mit einem Tor Vorsprung für den Neustädtler SV ging es für die beiden Teams in die Halbzeitpause. Eine starke Leistung zeigte Niklas Döhler, der sich mit einem Doppelpack für die Elf von Ralph Seifert beim Trainer empfahl (52./65.). Mit einem Doppelwechsel wollten die Blüten frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Robert Merkel Kenny Jockschat und Tim Helbig für Julius Helbig und Anton Reuter auf den Platz (66.). Mit Tom Gießmann und Danilo Richter nahm Ralph Seifert in der 68. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Sinedine Reichenbach und Kevin Krickemeier. Mit dem zweiten Treffer von Schmidt rückte der FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach wieder ein wenig an den Neustädtler SV heran (75.). Für ruhige Verhältnisse sorgte Döhler, als er das 5:2 für den Neustädtler SV besorgte (81.). Mit schnellen Toren von Schmidt (86.) und Max Weidauer (87.) schlugen die Blüten innerhalb kurzer Zeit gleich doppelt zu. Nachdem zunächst überhaupt nichts zusammengelaufen und die Krokusblüten deutlich ins Hintertreffen geraten war, bäumten sich die Gäste noch einmal auf und betrieben immerhin noch Ergebniskosmetik.
Bei Neustädtler SV präsentierte sich die Abwehr angesichts 65 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (77). Trotz des Sieges bleibt der Gastgeber auf Platz sieben.
Der FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach befindet sich wenige Spieltage vor Ende der Saison in der zweiten Tabellenhälfte. In den letzten fünf Partien ließen die Blüten zu viele Punkte liegen. Von 15 möglichen Zählern holte man lediglich drei.
Am Sonntag muss der Neustädtler SV bei SV Großrückerswalde ran, zeitgleich wird der FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach von SV 1990 Tirol Dittmannsdorf/W. in Empfang genommen.