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Kreisoberliga: SV Klinga-Ammelshain – TSV Großsteinberg, 4:1 (3:1), Parthenstein
Für den TSV Großsteinberg gab es in der Partie gegen den SV Klinga-Ammelshain, an deren Ende eine 1:4-Niederlage stand, nichts zu holen. Was die Favoritenrolle betrifft, waren sich die Experten vorab einig und wurden in ihrer Einschätzung letztlich auch nicht enttäuscht. Im Hinspiel hatte der SV Klinga-Ammelshain den TSV Großsteinberg mit einem beeindruckenden 5:0 vom Feld gefegt.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 135 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Tom Sellinger war es, der in der vierten Minute zur Stelle war. Mit einem schnellen Doppelpack (6./7.) zum 2:1 schockte Andre Enow den TSV Großsteinberg und drehte das Spiel. In der 17. Minute verwandelte Mustafa Muhajr einen Elfmeter zum 3:1 für den SV Klinga-Ammelshain. Mit der Führung für das Team von Enrico Ueberschär ging es in die Kabine. Zu Beginn des zweiten Durchgangs ging bei Gastgeber Artem Korenev für Rodrique Watong Tchounkeu zu Werke, beide sind für die gleiche Position nominiert. Mit einem Doppelwechsel wollte der TSV Großsteinberg frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Andreas Thimm Ryan Jenik Göpfert und Marcel Erfurth für Hendrik Werner und Benjamin Holletzek auf den Platz (77.). Lorenzo Goethe besorgte in der Schlussphase schließlich den vierten Treffer für den SV Klinga-Ammelshain (79.). Andreas Thimm wollte den TSV Großsteinberg zu einem Ruck bewegen und so sollten Vincent Arbeit und Marco Wolf eingewechselt für Norman Zorn und Eric Sellinger neue Impulse setzen (85.). Am Schluss schlug der SV Klinga-Ammelshain das Schlusslicht vor eigenem Publikum mit 4:1 und rief dabei eine souveräne Leistung ab.
Trotz des Sieges bleibt der SV Klinga-Ammelshain auf Platz sieben. Der SV Klinga-Ammelshain ist seit drei Spielen unbezwungen.
Mit nur 19 Treffern stellt der TSV Großsteinberg den harmlosesten Angriff der Kreisoberliga. Die Gäste mussten sich nun schon 22-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der TSV Großsteinberg insgesamt auch nur einen Sieg und zwei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Der TSV Großsteinberg wartet schon seit 18 Spielen auf einen Sieg.
Die Defensivleistung des TSV Großsteinberg lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den SV Klinga-Ammelshain offenbarte der TSV Großsteinberg eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Am nächsten Samstag reist der SV Klinga-Ammelshain zu SV Blau-Weiss Bennewitz, zeitgleich empfängt der TSV Großsteinberg den ATSV "Frisch Auf" Wurzen.