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Frauen-Mittelrheinliga: SV Menden – TuS 08 Jüngersdorf-St. I, 3:0 (2:0), Sankt Augustin
SV Menden erreichte zum Saisonabschluss einen deutlichen 3:0-Erfolg gegen TuS 08 Jüngersdorf-St. I. Auf dem Papier hatte die Zuschauer ein ausgeglichenes Match erwartet. Auf dem Platz erwies sich SV Menden als das überlegene Team und verbuchte drei Zähler. Das Hinspiel beider Teams war 2:1 für TuS 08 Jüngersdorf-St. I geendet.
Für das erste Tor sorgte Isabelle Halang. In der 15. Minute traf die Spielerin von SV Menden ins Schwarze. Der Treffer von Lea Bindseil ließ nach 19 Minuten die 150 Zuschauer neuerlich jubeln und vergrößerte den Vorsprung der Elf von Nico Schmied. Mit der Führung für die Gastgeber ging es in die Kabine. In der Halbzeit nahm TuS 08 Jüngersdorf-St. I gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Annalena Schumacher und Leonie Schroeder für Salma Makhoukhi und Vola Luisa Finke auf dem Platz. Mit Bindseil und Nele Lindlar nahm Nico Schmied in der 53. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Klara Renate Schaack und Aalya Becker. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Nico Schmied, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Julia Pauline Gehrling und Mira Drüe kamen für Halang und Yasmin Antunes Blankenberg ins Spiel (64.). Gehrling überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für SV Menden (90.). Letztlich nahm TuS 08 Jüngersdorf-St. I im Kellerduell bei SV Menden eine bittere Niederlage hin.
Mit dem Sieg kletterte SV Menden auf Platz zehn und erreichte damit am letzten Spieltag das erklärte Saisonziel, den Klassenerhalt. Meistens verließ SV Menden den Platz als Verlierer, insgesamt 13-mal, demgegenüber stehen zum Saisonabschluss nur sechs Siege und drei Unentschieden. Fünf Punkte aus fünf Spielen, so lautet die jüngste Bilanz von SV Menden der nun abgeschlossenen Saison.
Dieses Mal entkam die Mannschaft von Trainer Wioletta Evers nur knapp dem Abstieg. Nach 22 Spielen steht TuS 08 Jüngersdorf-St. I auf Platz neun. Mit 56 Gegentoren gab die Hintermannschaft der Gäste in dieser Spielzeit ein ziemlich betrübliches Bild ab.