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Landesliga Weser-Ems: SV Vorwärts Nordhorn – SFN Vechta, 5:2 (1:1), Nordhorn
Der SFN Vechta verlor das letzte Saisonspiel deutlich mit 2:5 gegen den SV Vorwärts Nordhorn. Als Favorit rein – als Sieger raus. Der SV Vorwärts Nordhorn hat alle Erwartungen erfüllt. Das Hinspiel hatte der SV Vorwärts Nordhorn bei SFN mit 5:2 für sich entschieden.
Shqipron Stublla traf zum 1:0 zugunsten des SFN Vechta (24.). Wenige Momente vor dem Seitenwechsel war Kamaljit Singh mit dem 1:1 für den SV Vorwärts Nordhorn zur Stelle (45.). Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Bei SFN kam zu Beginn der zweiten Hälfte Luan Ajeti für David Peter Torma in die Partie. Anstelle von Constantin Alexandru Olteanu war nach Wiederbeginn Lasse Elias Langlet für den SV Vorwärts Nordhorn im Spiel. Christopher Hölscher machte in der 69. Minute das 2:1 der Mannschaft von Coach Viktor Maier perfekt. Mit dem Tor zum 3:1 steuerte Singh bereits seinen zweiten Treffer an diesem Tag bei (74.). Kofan Mamo, der von der Bank für Ivernel Ashiagbor kam, sollte für neue Impulse bei SFN Vechta sorgen (75.). Mamo war es, der in der 86. Minute das Spielgerät im Gehäuse des SV Vorwärts Nordhorn unterbrachte. Für die Vorentscheidung waren Singh (91.) und Levin Heidrich (97.) mit zwei schnellen Treffern verantwortlich. Am Schluss fuhr der SV Vorwärts Nordhorn gegen den SFN auf eigenem Platz einen Sieg ein.
Mit der ersten Position in der Abschlusstabelle nimmt der SV Vorwärts Nordhorn einen Aufstiegsplatz ein und wirkt kommende Saison eine Etage höher mit. Abwehr- und Angriffsspiel funktionierten bei der Heimmannschaft in diesem Fußballjahr gleichermaßen gut. Am Ende blickt der SV Vorwärts Nordhorn auf ein starkes Torverhältnis von 84:51. Kaum einem Gegner gelang es im Laufe der Saison, den SV Vorwärts Nordhorn zu bezwingen. Lediglich siebenmal verließ der SV Vorwärts Nordhorn das Feld als geschlagene Mannschaft. Der SV Vorwärts Nordhorn zeigte bis zum Saisonabschluss eine solide Leistung und holte neun Punkte aus den letzten fünf Spielen.
Der SFN Vechta absolvierte eine dürftige Spielzeit, an deren Ende der Abstieg steht. Die Anfälligkeit der eigenen Hintermannschaft zog sich bei Vechta wie ein roter Faden durch die Saison. Sie endete mit insgesamt 65 Gegentreffern. Kein Wunder also, dass die Defensivprobleme auch beim letzten Auftritt schonungslos aufgedeckt wurden. Das Team von Coach Ingo Soremba hat den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen. Die Bilanz von acht Siegen, drei Unentschieden und 19 Niederlagen reicht für den Klassenerhalt.