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Verbandsliga: SSC Weißenfels – SG Rot-Weiß Thalheim (Samstag, 14:00 Uhr)
Die Thalheimer sollten vor dem kommenden Gegner SSC Weißenfels gewarnt sein, spielte dieser doch zuletzt wie aus einem Guss. Während SSC Weißenfels nach dem 4:0 über den VfB 1906 Sangerhausen mit breiter Brust antritt, musste sich die SG Rot-Weiß Thalheim zuletzt mit 2:14 geschlagen geben. Im Hinspiel strich SSC Weißenfels die volle Punktzahl ein und feierte einen 1:0-Erfolg über die Thalheimer. Ein Fingerzeig für das Rückspiel?
Erfolgsgarant für das gute Abschneiden von SSC Weißenfels ist die funktionierende Defensive, die erst 24 Gegentreffer hinnehmen musste. Bislang fuhr das Team von Trainer Maximilian Oha 22 Siege, ein Remis sowie fünf Niederlagen ein. In den letzten fünf Spielen ließ sich der Spitzenreiter selten stoppen, vier Siege und ein Remis stehen in der jüngsten Bilanz.
Der SG Rot-Weiß Thalheim muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Verbandsliga markierte weniger Treffer als die SG. Der bisherige Ertrag der Elf von Trainer Thomas Trost in Zahlen ausgedrückt: zwei Siege, acht Unentschieden und 18 Niederlagen. Die volle Punkteausbeute sprang für das Schlusslicht in den letzten fünf Partien lediglich einmal heraus.
Mit SSC Weißenfels haben die Thalheimer – von einer Defensivschwäche geplagt – eine schwere Aufgabe vor der Brust. SSC Weißenfels erzielte in dieser Saison bereits 69 Treffer und gehört zu den besten Offensivteams der Liga. Ob das Spiel so eindeutig endet, wie die Tabelle vermuten lässt? Die SG Rot-Weiß Thalheim schafft es mit 14 Zählern derzeit nur auf Platz 16, während SSC Weißenfels 53 Punkte mehr vorweist und damit den ersten Rang einnimmt.
Für die Thalheimer wird es sehr schwer, bei SSC Weißenfels zu punkten.