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Landesklasse West: Zellendorfer SV – Ludwigsfelder FC, 9:3 (3:0), Niedergörsdorf
Ludwigsfelder FC kam gegen Zellendorfer SV mit 3:9 unter die Räder. Im Vorfeld war eine ausgeglichene Partie erwartet worden, doch Zellendorfer SV wusste zu überraschen.
Jason Dean Hahn musste nach nur 18 Minuten vom Platz, für ihn spielte Johann Wilhelm Boßdorf weiter. Nils Peterson brachte Zellendorfer SV in der 22. Minute in Front. Kurz vor dem Halbzeitpfiff (45.) baute Marco Kuhlmey die Führung des Teams von Coach Nico Seidemann aus. Eine unglückliche Figur gegen den Gastgeber machte Noel Brand, der das Leder vor 20 Zuschauern zum 0:3 in die eigenen Maschen beförderte (46.). Zellendorfer SV hatte die Chancen genutzt und blickte zur Pause auf einen deutlichen Vorsprung. In der 50. Minute stellte Zellendorfer SV personell um: Per Doppelwechsel kamen Moritz Grahl und Finn Winkel auf den Platz und ersetzten Lucas Hoffmann und Glen Hönicke. Durch Treffer von Winkel (50.), Kuhlmey (53.), Sebastian Lars Schuster (66.) und Peterson (68.) zog Zellendorfer SV uneinholbar davon. Mit zwei schnellen Treffern von Matti Buckausch (74.) und Paul Wendorff (77.) machte Ludwigsfelder FC deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Das 8:2 für Zellendorfer SV stellte Peterson sicher. In der 78. Minute traf er zum dritten Mal während der Partie. Der neunte Streich von Zellendorfer SV war Kuhlmey vorbehalten (89.). Wenig später verwandelte Finn Noah Scheer einen Elfmeter zum 3:9 zugunsten von Ludwigsfelder FC (90.). Am Schluss fuhr Zellendorfer SV gegen die Elf von Niklas Wenzel auf eigenem Platz einen Sieg ein.
Das Ergebnis hatte Auswirkungen auf die Tabelle, in der Zellendorfer SV auf den fünften Rang kletterte. Der Fünf-Spiele-Trend kommt bei Zellendorfer SV etwas bescheiden daher. Lediglich fünf Punkte ergatterte Zellendorfer SV.
Ludwigsfelder FC muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Durch diese Niederlage fallen die Gäste in der Tabelle auf Platz sechs zurück. In der Verteidigung von Ludwigsfelder FC stimmt es ganz und gar nicht: 78 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen.
Vor heimischem Publikum trifft Zellendorfer SV am nächsten Samstag auf FSV Babelsberg 74, während Ludwigsfelder FC am selben Tag SG Michendorf in Empfang nimmt.