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1. Kreisklasse-West: FC Bad Liebenwerda II – VfB Herzberg 68 II, 3:2 (1:0), Bad Liebenwerda
Die Differenz von einem Treffer brachte der Zweitvertretung von FC Bad Liebenwerda gegen die Reserve von VfB Herzberg 68 den Dreier. Das Match endete mit 3:2. Beobachter hatten beiden Mannschaften im Vorfeld gleich gute Siegchancen eingeräumt – doch nur eine wusste sich knapp durchzusetzen. VfB Herzberg 68 II war im Hinspiel gegen FC Bad Liebenwerda II in allen Belangen überlegen gewesen und hatte einen 7:0-Sieg eingefahren.
Für das erste Tor sorgte Michael Pulz. In der 24. Minute traf der Spieler von FC Bad Liebenwerda II ins Schwarze. Um den entscheidenden Deut besser war zur Pause die Elf von Heiko Menzel, sodass es mit einer dünnen Führung in die Kabine ging. Zum Seitenwechsel ersetzte Damen Gregolz-Gassmann von VfB Herzberg 68 II seinen Teamkameraden Sandro Ponickau. Mit einem Wechsel – Niklas Harig kam für Mirko Bärtich – startete FC Bad Liebenwerda II in Durchgang zwei. Gregolz-Gassmann ließ sich in der 52. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 1:1 für VfB Herzberg 68 II. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Maik Fritzsche vor den 32 Zuschauern den dritten Treffer des Spiels für FC Bad Liebenwerda II erzielte. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wenige Augenblicke später besorgte Gregolz-Gassmann den Ausgleich (64.). Martin Köhler versenkte die Kugel zum 3:2 (66.). Am Schluss schlug FC Bad Liebenwerda II VfB Herzberg 68 II mit 3:2.
Zum Aufstieg langte es diese Spielzeit nicht für FC Bad Liebenwerda II. Die sehr gute Platzierung hinter den Aufstiegsrängen stimmt in Hinblick auf die kommende Saison jedoch hoffnungsfroh. Die Hintermannschaft des Heimteams präsentierte sich in dieser Spielzeit anfällig. 53 Gegentreffer musste FC Bad Liebenwerda II hinnehmen. Bis zum Saisonabschluss zeigte sich FC Bad Liebenwerda II sehr stark und holte in den letzten fünf Spielen zwölf Punkte.
Über weite Strecken der Saison zeigte VfB Herzberg 68 II große Qualität. Für den Aufstieg reichte es allerdings nicht. Das Team von Coach Florian Skowronek trumpfte diese Spielzeit offensiv wie defensiv auf und schließt die Saison mit einem tollen Torverhältnis von 58:36 ab. Die Gäste weisen mit zehn Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen eine stolze Bilanz zum Saisonausklang vor. Zum Ende ging VfB Herzberg 68 II die Puste aus: Aus den letzten fünf Spielen holte VfB Herzberg 68 II nur sechs Punkte.