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1. Kreisklasse B: SG Michendorf III – ESV Lok Potsdam, 7:2 (4:0), Michendorf
SG Michendorf III erteilte dem ESV Lok Potsdam eine Lehrstunde und gewann mit 7:2. Eine Begegnung auf Augenhöhe? Mitnichten! Im Duell zweier vermeintlich ebenbürtiger Teams holte SG Michendorf III den maximalen Ertrag. Im Hinspiel hatte Lok als 1:0-Sieger Profit aus dem Heimvorteil gezogen.
Für Patrick Hagemann war der Einsatz nach elf Minuten vorbei. Für ihn wurde Mathias Mrotzek eingewechselt. SG Michendorf III ging durch Christian Kühne in der 17. Minute in Führung. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Dominique Marschner vor den 20 Zuschauern den zweiten Treffer des Spiels für das Team von Trainer Gerald Wolf erzielte. Mit dem 3:0 durch Matthieu Marschner schien die Partie bereits in der 22. Minute mit dem Heimteam einen sicheren Sieger zu haben. Mit dem 4:0 von Julien Mainka für SG Michendorf III war das Spiel eigentlich schon entschieden (37.). Zur Halbzeit blickte SG Michendorf III auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Martin Böhrer schickte Fritz Grunow aufs Feld. Marc Hoffmann blieb in der Kabine. Mit einem Wechsel – Tim Schäferhoff kam für Frederik Tamm – startete SG Michendorf III in Durchgang zwei. Bei SG Michendorf III kam zu Beginn der zweiten Hälfte Timo Schubert für Mainka in die Partie. SG Michendorf III zeigte auch weiterhin keine Gnade. So schossen Matthieu Marschner (53./64.) und Kühne (58.) drei weitere Treffer. Mit zwei schnellen Treffern von David Mosdorf (70.) und Charlie Schümann (75.) machte der ESV Lok Potsdam deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Schlussendlich verbuchte SG Michendorf III gegen die Eisenbahner einen überzeugenden 7:2-Heimerfolg.
Trotz der drei Zähler machte SG Michendorf III im Klassement keinen Boden gut. Die Leistung von SG Michendorf III in dieser Saison war ein einziges Trauerspiel. Nach vorne ging wenig und die Abwehr war voller Löcher, sodass SG Michendorf III auf das traurige Torverhältnis von 46:77 blickt. Allzu positiv liest sich die Bilanz von SG Michendorf III mit sieben Siegen, drei Unentschieden und 14 Niederlagen nicht, auch wenn es diesmal mit Platz elf für den Klassenerhalt ausreicht.
Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen SG Michendorf III – Lok bleibt weiter unten drin. Nun musste sich der ESV Lok Potsdam schon 14-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sieben Siege und drei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. In den letzten Partien hatte der Gast kaum etwas zu melden und ging (zumeist) leer aus.