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1. Kreisklasse-Nord: SG Wacker Oderin – VfB Finsterwalde, 3:4 (1:2), Halbe
Auf dem Papier hatte SG Wacker Oderin im Vorfeld der Partie gegen das Team von Trainer David Schmidt wie der klare Sieger ausgesehen. Auf dem Platz sah es jedoch anders aus, und SG Wacker Oderin musste eine überraschende 3:4-Pleite hinnehmen. SG Wacker Oderin ging als klarer Favorit ins Rennen, wurde dieser Erwartung jedoch nicht gerecht. Im Hinspiel hatte die Mannschaft von Coach Thilo Kranz keinen Zweifel an der eigenen Klasse aufkommen lassen und das Duell mit 7:1 gewonnen.
Eine starke Leistung zeigte Tyler Maurice Hühn, der sich mit einem Doppelpack für den VfB Finsterwalde beim Trainer empfahl (13./44.). Vor 57 Zuschauern keimte bei SG Wacker Oderin dank des Anschlusstreffers von Marcel Kranz aus der 45. Minute noch einmal Hoffnung auf. Um den entscheidenden Deut besser war zur Pause der VfB Finsterwalde, sodass es mit einer dünnen Führung in die Kabine ging. Mit dem Tor zum 3:1 steuerte Hühn bereits seinen dritten Treffer an diesem Tag bei (48.). David Schwengber war zur Stelle und markierte das 2:3 von SG Wacker Oderin (54.). Kranz ließ sich in der 72. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 3:3 für das Heimteam. David Schmidt setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Bruno Rospunt und Markus Schubert auf den Platz (65.). Das Spiel neigte sich seinem Ende entgegen, als Hühn einen Treffer für den VfB Finsterwalde im Ärmel hatte (94.). Am Ende nahm der VfB Finsterwalde bei SG Wacker Oderin einen Auswärtssieg mit.
Am Ende der Saison steht SG Wacker Oderin im sicheren Mittelfeld auf Platz vier. Im gesamten Saisonverlauf holte SG Wacker Oderin elf Siege und drei Remis und musste nur sechs Niederlagen hinnehmen.
Mit 79 Gegentreffern stellte der VfB Finsterwalde die schlechteste Defensive der Liga. Nach allen 20 Spielen findet sich der Gast in der unteren Tabellenhälfte wieder und kann sich bald auf die nächste Spielzeit in der 1. Kreisklasse-Nord vorbereiten. Die Bilanz des VfB Finsterwalde lässt sich nur mit dem Prädikat „katastrophal“ betiteln. Zwei Siege und drei Remis stehen 15 Niederlagen am Saisonende gegenüber.