Melden von Rechtsverstößen
Erzgebirgsliga Junioren - A: VfB Grünhain-Beierfeld – SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau, 7:7 (2:3), Grünhain-Beierfeld
SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau sah bereits wie der sichere Sieger aus, musste sich schließlich jedoch mit nur einem Punkt zufriedengeben: 7:7 hieß es am Ende. Der vermeintlich leichte Gegner war SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau mitnichten. Die Elf von Coach Kevin Marquard kam gegen VfB Grünhain-Beierfeld zu einem achtbaren Remis. Vor heimischem Publikum hatte sich SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau einen Punkt beim Stand von 3:3 gesichert.
Für den Führungstreffer des Gasts zeichnete Axel Möckel verantwortlich (16.). 25 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für VfB Grünhain-Beierfeld schlägt – bejubelten in der 24. Minute den Treffer von Luis Reichel zum 1:1. Jayden Louis Wachsmuth brachte dem Team von Sascha Schmuck nach 26 Minuten die 2:1-Führung. In der 33. Minute änderte Kevin Marquard das Personal und brachte Simeon Kuhnert und Jannik Eußert mit einem Doppelwechsel für Louis Beisecker und Lennart Huber auf den Platz. SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau zeigte sich unbeeindruckt und so drehten Hannes Neuhäuser (41.) und Ole Wendler (43.) mit ihren Treffern das Spiel. SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau hatte zur Pause eine knappe Führung auf dem Zettel stehen. In Durchgang zwei lief Maxime Rene Volland anstelle von Wendler für SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau auf. Sascha Schmuck wollte VfB Grünhain-Beierfeld zu einem Ruck bewegen und so sollten Lennox Glasner und Wyatt Friedel eingewechselt für Milo Scherfig und Reichel neue Impulse setzen (50.). Max Grimm war es, der in der 52. Minute das Spielgerät im Tor von SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau unterbrachte. Mit zwei schnellen Treffern von Julien Georgi (54.) und Neuhäuser (57.) machte SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Mit Eric Strobel und Lenny Reinold nahm Kevin Marquard in der 63. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Mario Hecker und Kevin Grund. Es folgte der Anschlusstreffer für VfB Grünhain-Beierfeld – bereits der zweite für Wachsmuth. Nun stand es nur noch 4:5 (64.). Mit dem Tor zum 6:4 steuerte Neuhäuser bereits seinen dritten Treffer an diesem Tag bei (67.). Georgi legte in der 78. Minute zum 7:4 für SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau nach. Eine starke Leistung zeigte Grimm, der sich mit einem Doppelpack für VfB Grünhain-Beierfeld beim Trainer empfahl (90./91.). Kurz vor dem Ende des Spiels jubelte Friedel mit seinen Teamkollegen über seinen Treffer in der 95. Minute, der einen Gleichstand herbeiführte. Am Ende stand es zwischen VfB Grünhain-Beierfeld und SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau pari.
VfB Grünhain-Beierfeld muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Das Remis brachte die Heimmannschaft in der Tabelle voran. VfB Grünhain-Beierfeld liegt nun auf Rang sechs. Die formschwache Abwehr, die bis dato 44 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden von VfB Grünhain-Beierfeld in dieser Saison. In den letzten fünf Partien rief VfB Grünhain-Beierfeld konsequent Leistung ab und holte zehn Punkte.
SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau bekommt das Defensivmanko nicht in den Griff und steckt weiter im Keller fest. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel von SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau ist deutlich zu hoch. 59 Gegentreffer – kein Team der Erzgebirgsliga Junioren - A fing sich bislang mehr Tore ein. Mit dem Gewinnen tut sich SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau weiterhin schwer, sodass man schon das dritte Spiel sieglos blieb.
Nächster Prüfstein für VfB Grünhain-Beierfeld ist SpG Amtsberg/Gornau (Samstag, 12:00 Uhr). SpG Schneeberg/Neustädtel/Lindenau misst sich am selben Tag mit BSV Gelenau (15:00 Uhr).