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Landesklasse West: SSV Einheit Perleberg – TSV Chemie Premnitz, 3:2 (2:1), Perleberg
Mit einem knappen 3:2 endete das Match zwischen dem SSV Einheit Perleberg und dem TSV Chemie Premnitz an diesem 30. Spieltag. Einheit wurde der Favoritenrolle somit gerecht. In der Hinrunde hatte der SSV Einheit Perleberg im Auswärtsspiel bei Chemie einen 1:0-Erfolg errungen.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 112 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Jonas Steiner war es, der in der fünften Minute zur Stelle war. Einheit baute den Vorsprung mit der Hilfe des Gegners weiter aus. Unglücksrabe Matti Felix Pollak beförderte den Ball in der 15. Minute ins eigene Netz und erhöhte damit die Führung der Perleberger auf 2:0. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Domenik Hebbe in der 20. Minute. Zur Pause wusste der SSV Einheit Perleberg eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. In Durchgang zwei lief Firas Habayeb anstelle von Veit Gerigk für die Elf von Trainer Maik Arndt auf. Marvin Gramsch erhöhte für die Heimmannschaft auf 3:1 (50.). Der TSV Chemie Premnitz stellte in der 57. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Noah Lange, Jonathan Gumz und Noah Peuker-Renaud für Nils Haase, Hebbe und Florens Böhm auf den Platz. Gumz witterte seine Chance und schoss den Ball zum 2:3 für die Premnitzer ein (88.). Letzten Endes holte Einheit gegen die Mannschaft von Christian Freidank drei Zähler.
Kurz vor Ende der Spielzeit nimmt der SSV Einheit Perleberg eine Position im unteren Tabellenmittelfeld ein. Während Einheit an vorderster Front zu beeindrucken wusste und 60 Treffer markierte, klappte es in der Defensive weniger. 62 Gegentreffer musste der SSV Einheit Perleberg hinnehmen. Die Saison lief für Einheit mittelmäßig, was sich aus der Bilanz von zwölf Erfolgen, fünf Unentschieden und 13 Niederlagen ablesen lässt. Zuletzt lief es erfreulich für den SSV Einheit Perleberg, was zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Chemie hat den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen. Nach einer schwachen Saison stellt der Gast aber den Klassenerhalt sicher. Es passt ins Bild, dass die chronischen Abwehrprobleme des TSV Chemie Premnitz auch im letzten Saisonspiel zum Vorschein kamen. Unterm Strich kassierte Chemie 68 Gegentreffer. Der TSV Chemie Premnitz musste sich nun schon 19-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da Chemie insgesamt auch nur acht Siege und drei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.