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Kreisliga Nord: FSV Preußen Bad Saarow – SV Zeschdorf, 1:3 (1:1), Bad Saarow
Der SV Zeschdorf überraschte noch einmal zum Saisonausklang und siegte gegen den FSV Preußen Bad Saarow mit 3:1. Unerwartet und schmerzlich zugleich war die Niederlage für die Hausherren, die sich dem SV Zeschdorf beugen mussten. Preußen hatte im Hinspiel mit 2:0 das bessere Ende für sich gehabt.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 78 Zuschauern besorgte Felix Henschel bereits in der zehnten Minute die Führung des SV Zeschdorf. Tobias Jacob nutzte die Chance für den FSV Preußen Bad Saarow und beförderte in der 32. Minute das Leder zum 1:1 ins Netz. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Bei SV Zeschdorf kam zu Beginn der zweiten Hälfte Willy Kunkel für Kevin Suhr in die Partie. Zum Seitenwechsel ersetzte Warissou Gounou von Preußen seinen Teamkameraden Hermann Javelin Arthur Mabel. Henschel schnürte mit seinem zweiten Treffer einen Doppelpack und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße (48.). Mit einem Doppelwechsel wollte der FSV Preußen Bad Saarow frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Thomas Starck Steven Bay und David Fellwock für Matthias Klein und Tony Omoruyi auf den Platz (64.). Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Dustin Reimann für einen Treffer sorgte (93.). Thomas Starck wollte Preußen zu einem Ruck bewegen und so sollten Bradon Ngugi Mbugua und Christian Schroeder eingewechselt für David Dürre und Jacob neue Impulse setzen (180.). Schlussendlich reklamierte der SV Zeschdorf einen Sieg in der Fremde für sich und wies den FSV mit 3:1 in die Schranken.
Der FSV Preußen Bad Saarow steht zum Abschluss der Saison auf dem fünften Tabellenplatz. In der Offensive riefen die Gastgeber in 26 Spielen nur eine mäßige Leistung ab. 65 Treffer sind eine ausbaufähige Bilanz. Für Preußen lief in dieser Spielzeit nahezu alles nach Plan, wie die Statistik von 14 Siegen, sechs Remis und nur sechs Pleiten eindrucksvoll aufzeigt.
Mit dem Sieg kletterte der SV Zeschdorf auf Platz elf und erreichte damit am letzten Spieltag das erklärte Saisonziel, den Klassenerhalt. Mit 89 Gegentoren gab die Hintermannschaft der Elf von Veit Seiring in dieser Spielzeit ein ziemlich betrübliches Bild ab.