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Landesklasse Süd: FSV Rot-Weiß Luckau – VfB Herzberg 68, 3:4 (2:1), Luckau
Der FSV Rot-Weiß Luckau und der VfB Herzberg 68 lieferten sich ein wahres Torfestival, das schließlich mit 3:4 endete. Vor dem Anpfiff war ein ausgeglichenes Spiel erwartet worden. Letztendlich bestätigte sich diese Einschätzung, da lediglich ein Treffer über Sieg und Niederlage entschied. Der VfB Herzberg 68 war beim 1:0 als Sieger des Hinspiels hervorgegangen.
Lucas Wienick versenkte die Kugel zum 1:0 (23.). In der 38. Minute brachte Tom Mikolajek den Ball im Netz des VfB Herzberg 68 unter. Noch bevor es in die Halbzeit ging, war Jost Hanke mit dem 2:1 für Rot-Weiß zur Stelle (40.). Die Luckauer nahmen die knappe Führung mit in die Kabine. Mit einem Wechsel – Oscar Liebe kam für Kilian-Joel Schmidt – startete die Mannschaft von Trainer Sven Mehlhose in Durchgang zwei. Das muntere Toreschießen vor 150 Zuschauern fand mit dem Treffer von Mikolajek zum 3:1 in der 48. Minute seine Fortsetzung. In der 60. Minute stellte Sven Mehlhose um und schickte in einem Doppelwechsel Jakob Jüngling und Franjo Herzog für Tristan Tauscher und Nico Drendel auf den Rasen. Der VfB Herzberg 68 hatte das Spiel nicht aufgegeben. Paul Fabian schoss den Anschluss (62.), Luis Medelnik traf zum Ausgleich (73.) und Jiri Vit brachte schließlich die Führung (89.). Die Zeichen standen auf Sieg für den FSV Rot-Weiß Luckau, doch gab man eine sichere Führung aus der Hand und kassierte letztlich eine bittere Niederlage.
Die Heimmannschaft steht zum Abschluss der Saison auf dem achten Tabellenplatz. Während Rot-Weiß an vorderster Front zu beeindrucken wusste und 65 Treffer markierte, klappte es in der Defensive weniger. 68 Gegentreffer musste der FSV Rot-Weiß Luckau hinnehmen. Zum Saisonende hat Rot-Weiß 14 Siege, 13 Niederlagen und drei Unentschieden auf dem Konto stehen.
Weder Fisch noch Fleisch: Der VfB Herzberg 68 schließt das Fußballjahr auf Rang sechs ab. Im Angriff agierte das Team von Coach Heiko Zarnetzki im Saisonverlauf mit mäßigem Erfolg. 59 erzielte Treffer sind nur eine durchschnittliche Ausbeute. Was für die Gäste bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. 14 Siege und sechs Remis stehen zehn Pleiten gegenüber.