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Sparkassen-Kreisoberliga: TSV Wachau – FV Ottendorf-Okrilla, 6:2 (3:2), Wachau
Trotz eines zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstandes erreichte der TSV Wachau einen deutlichen 6:2-Erfolg gegen den FV Ottendorf-Okrilla. Die Experten wiesen dem FV Ottendorf-Okrilla vor dem Match gegen den TSV Wachau die Favoritenrolle zu, der Spielverlauf belehrte sie letzten Endes jedoch eines Besseren.
Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen sorgte Ruben Klötzer mit seinem Treffer vor 86 Zuschauern für die Führung des FV Ottendorf-Okrilla (6.). Die Gäste machten weiter Druck und erhöhten den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Jannik Renger (10.). In der 30. Minute brachte Henry Hempel den Ball im Netz der Mannschaft von Michael Wittmann unter. Mit schnellen Toren von Paul Walter (42.) und Max Lehmann (44.) schlug der TSV Wachau innerhalb kurzer Zeit gleich doppelt zu. Mit einem Tor Vorsprung für den Gastgeber ging es für die beiden Teams in die Halbzeitpause. Mit einem Wechsel – Elias Kunath kam für Ben Lässig – startete der FV Ottendorf-Okrilla in Durchgang zwei. In der 50. Minute änderte Herrmann Patrick das Personal und brachte Casey Mai und Theo Langwald mit einem Doppelwechsel für Benno Sarodnik und Franz Jurke auf den Platz. Bei TSV Wachau ging in der 56. Minute der etatmäßige Keeper Jonny Böhnke raus, für ihn kam Marcel Hupel. Das Schlusslicht drängte im Verlauf auf die Entscheidung – Walter (71.), Hempel (75.) und Langwald (84.) machten dem FV Ottendorf-Okrilla den Garaus. Michael Wittmann wollte den FV Ottendorf-Okrilla zu einem Ruck bewegen und so sollten Richard Schneider und Tom Gläser eingewechselt für Niklas Wittmann und Dominic Böhme neue Impulse setzen (83.). Letztlich kam der TSV Wachau gegen den FV Ottendorf-Okrilla zu einem verdienten 6:2-Sieg.
Der TSV Wachau muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Mit erschreckenden 75 Gegentoren stellt der TSV Wachau die schlechteste Abwehr der Liga. Der TSV Wachau bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt fünf Siege, fünf Unentschieden und 19 Pleiten.
Sicherlich ist das Ergebnis für den FV Ottendorf-Okrilla nicht zufriedenstellend. Aber zumindest verteidigte man den zwölften Rang. In der Verteidigung des FV Ottendorf-Okrilla stimmt es ganz und gar nicht: 70 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Der FV Ottendorf-Okrilla musste sich nun schon 16-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der FV Ottendorf-Okrilla insgesamt auch nur neun Siege und vier Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Kommenden Samstag reist der TSV Wachau nach Ralbitz-Rosenthal (15:00 Uhr), bei FV Ottendorf-Okrilla stellt sich zeitgleich der SC 1911 Großröhrsdorf vor.