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LK - 5: 1. SV Sennewitz – Turbine Halle II, 5:0 (1:0), Petersberg
Der 1. SV Sennewitz zog der Zweitvertretung von Turbine Halle das Fell über die Ohren: 0:5 lautete das bittere Resultat aus Sicht des Gasts. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur 1. SV Sennewitz heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Das Hinspiel hatte der 1. SV Sennewitz knapp für sich entschieden und mit 1:0 gewonnen.
Max Angermann nutzte die Chance für die Heimmannschaft und beförderte in der elften Minute das Leder zum 1:0 ins Netz. Zur Pause wusste die Mannschaft von Coach Sebastian Thiele eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. In der Halbzeitpause veränderte Turbine Halle II die Aufstellung in großem Maße, sodass Phil Nultsch, Niclas Noah Kochmann und Ian Kallen für Fabian Canabate Kasparek, Julius Kahle und Gerald Brülls weiterspielten. Der Treffer von Christian Friedrich ließ nach 64 Minuten die 68 Zuschauer neuerlich jubeln und vergrößerte den Vorsprung des 1. SV Sennewitz. Luca Joaquin Lorenz vollendete zum dritten Tagestreffer in der 69. Spielminute. Mit dem Tor zum 4:0 steuerte Friedrich bereits seinen zweiten Treffer an diesem Tag bei (73.). Lucas Berner gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den 1. SV Sennewitz (81.). Letztlich feierte der 1. SV Sennewitz gegen Turbine Halle II nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten 5:0-Heimsieg.
Zum Aufstieg langte es diese Spielzeit nicht für den 1. SV Sennewitz. Die sehr gute Platzierung hinter den Aufstiegsrängen stimmt in Hinblick auf die kommende Saison jedoch hoffnungsfroh. Das ausgezeichnete Torverhältnis von 65:29 belegt, dass es bei 1. SV Sennewitz in dieser Saison nicht nur in der Offensive funktionierte, sondern auch in der Hintermannschaft. Niederlagen hatten für den 1. SV Sennewitz im Saisonverlauf Seltenheitswert. Nur fünfmal ging der 1. SV Sennewitz punktlos vom Feld. 17-mal holte man die volle Zählerausbeute, viermal spielte der 1. SV Sennewitz unentschieden. Zuletzt lief es erfreulich für den 1. SV Sennewitz, was elf Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Mit Rang neun hat Turbine Halle II am Ende der Spielzeit eine Position im unteren Mittelfeld inne. Es passt ins Bild, dass die chronischen Abwehrprobleme der Elf von Matthias Wirth auch im letzten Saisonspiel zum Vorschein kamen. Unterm Strich kassierte Turbine Halle II 63 Gegentreffer. Was für Turbine Halle II bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. Zehn Siege und vier Remis stehen zwölf Pleiten gegenüber.