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Uckermarkliga: FSV Rot-Weiß Prenzlau II – SV Lübbenow, 1:8 (1:2), Prenzlau
Der SV Lübbenow feierte am Samstag in Prenzlau einen 8:1-Kantersieg. FSV Rot-Weiß Prenzlau II war als Außenseiter in das Spiel gegangen – dementsprechend war die Niederlage keine allzu große Überraschung. Im Hinspiel hatte ein Tor den entscheidenden Unterschied gemacht. Damals hatte die Zweitvertretung von FSV Rot-Weiß Prenzlau mit 1:0 gesiegt.
Der SV Lübbenow erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Stephan Bethke traf in der dritten Minute zur frühen Führung. Die Elf von Trainer Marcel Kloke musste den Treffer von Eric Max Ziese zum 1:1 hinnehmen (16.). Nach nur 30 Minuten verließ Sebastian Turowski von FSV Rot-Weiß Prenzlau II das Feld, Carsten Krüger kam in die Partie. Vor dem Seitenwechsel sorgte Bethke mit seinem Treffer für eine kalte Dusche für die Mannschaft von Trainer Sebastian Turowski. Der SV Lübbenow führte zur Halbzeit knapp mit einem Tor Vorsprung. In der 49. Minute stellte Marcel Kloke um und schickte in einem Doppelwechsel Pawel Cieslik und Pascal Podgorny für Björn Lerke und Fin Liewert auf den Rasen. Mit einem schnellen Doppelpack (50./53.) zum 4:1 schockte Bethke FSV Rot-Weiß Prenzlau II. Mit Sebastian Linke und Maciej Adrian Hofmann nahm Marcel Kloke in der 50. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Ronny Schultz und Robin Pommerening. Dem 5:1 durch Schultz (57.) ließen Lukasz Piasecki (61.) und Alexander Schulz (76.) weitere Treffer für den SV Lübbenow folgen. Durch ein Eigentor von Julian Jonda verbesserte der Tabellenführer den Spielstand auf 8:1 für sich (79.). Schlussendlich reklamierte der SV Lübbenow einen Sieg in der Fremde für sich und wies FSV Rot-Weiß Prenzlau II in die Schranken.
FSV Rot-Weiß Prenzlau II steht zum Abschluss der Saison auf dem neunten Tabellenplatz. Sattelfest war die Defensive des Gastgebers in dieser Saison beileibe nicht. Und da auch der Angriff nicht in Schwung kam, steht FSV Rot-Weiß Prenzlau II zum Ende der Spielzeit mit einem tristen Torverhältnis von 41:71 da. Die Saisonausbeute von FSV Rot-Weiß Prenzlau II ist mager: Die Bilanz setzt sich aus sechs Erfolgen, zwei Remis und 14 Pleiten zusammen.
Nach dem letzten Spiel der Saison kann der SV Lübbenow die Sektkorken knallen lassen und den Meistertitel der Uckermarkliga feiern. Die Gäste trumpften diese Spielzeit offensiv wie defensiv auf und schließen die Saison mit einem tollen Torverhältnis von 85:30 ab. Nur viermal gab sich der SV Lübbenow bisher geschlagen.