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Kreisoberliga Jena-Saale-Orla: SV Lobeda 77 I – Post SV Jena, 3:5 (2:0), Jena
Der Post SV Jena geht mit einem 5:3-Erfolg bei SV Lobeda 77 I in die Saisonpause. Die Vorzeichen hatten auf Sieg zugunsten des SV Lobeda 77 I gestanden. Die 90 Minuten zeigten jedoch, dass der SV Lobeda 77 I der Favoritenrolle nicht gerecht wurde. Im Hinspiel hatte der Post SV Jena das heimische Publikum beglückt und mit 4:0 gewonnen.
Jakob Bramborg brachte sein Team in der 14. Minute nach vorn. Nach nur 30 Minuten verließ Jasper Bormann von Post SV Jena das Feld, Philipp Sonnenberg kam in die Partie. Der Treffer von Anton Fleischhauer ließ nach 38 Minuten die 90 Zuschauer neuerlich jubeln und vergrößerte den Vorsprung des SV Lobeda 77 I. Mit der Führung für die Gastgeber ging es in die Kabine. Die Einwechslung von Felix Friedrich Keller, welcher für Jonas Bernauer kam, sollte den Post SV Jena wachrütteln (50.). Roman Luck war es, der in der 55. Minute den Ball im Gehäuse des SV Lobeda 77 I unterbrachte. In der 63. Minute verwandelte Lukas Szudra einen Elfmeter zum 3:1 für die Elf von Michel-Odin Späth. Der Post SV Jena hatte das Spiel nicht aufgegeben. Keller schoss den Anschluss (71.), Maximilian Graf traf zum Ausgleich (80.) und Moritz Schölerman brachte schließlich die Führung (84.). Michael Langenstein stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 5:3 für den Gast her (86.). Die Zeichen standen auf Sieg für den SV Lobeda 77 I, doch gab man eine sichere Führung aus der Hand und kassierte letztlich eine bittere Niederlage.
Der SV Lobeda 77 I bewies in dieser Saison mit dem erreichten dritten Rang großes Potential. Für den Gang nach oben reichte es jedoch noch nicht. Abwehr- und Angriffsspiel funktionierten bei SV Lobeda 77 I in diesem Fußballjahr gleichermaßen gut. Am Ende blickt der SV Lobeda 77 I auf ein starkes Torverhältnis von 72:48. Die Saisonbilanz des SV Lobeda 77 I ist erfreulich, was 17 Siege, sieben Remis und lediglich sechs Niederlagen nachhaltig belegen. Die letzten Auftritte des SV Lobeda 77 I waren nicht von Erfolg gekrönt, sodass auch nur eines der letzten fünf Spiele gewonnen wurde.
Mit dem Sieg kletterte der Post SV Jena auf Platz 13 und erreichte damit am letzten Spieltag das erklärte Saisonziel, den Klassenerhalt. Mit dem dürftigen Torverhältnis von 56:83, das die Defizite im Angriff und in der Defensive klar wiedergibt, geht für das Team von Trainer Maxim Haase eine enttäuschende Spielzeit vorüber. Deutlich ausbaufähig: Zu dieser Schlussfolgerung gelangen die Fans des Post SV Jena. Der Post SV Jena sammelte im Saisonverlauf gerade einmal neun Siege, sechs Remis und 15 Niederlagen. Der Post SV Jena verabschiedet sich mit einer souveränen Leistung in den letzten fünf Spielen, in denen man acht Punkte einsammelte.