Angermünder und Hussitenstädter trennen sich unentschieden
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Landesliga Nord: Angermünder FC – FSV Bernau, 1:1 (0:0), Angermünde
Der FSV Bernau kam beim Gastspiel in Angermünde trotz Favoritenrolle nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Mit einem respektablen Unentschieden trennte sich der Angermünder FC vom Favoriten. Im Hinspiel hatten die Hussitenstädter für klare Verhältnisse gesorgt und einen 4:1-Sieg verbucht.
Der Unparteiische setzte mit dem Halbzeitpfiff dem torlosen Treiben auf dem Feld vorläufig ein Ende. Für den Führungstreffer der Angermünder zeichnete Nico Saarmann verantwortlich (49.). Der FSV Bernau drängte auf den Ausgleich. Für frischen Wind sollten Nico Mittelstädt und Paul Risto sorgen, die per Doppelwechsel für Hannes Straub und Gino Wrembel auf das Spielfeld kamen (56.). Mittelstädt schoss für die Barnimer in der 64. Minute das erste Tor. Am Ende trennten sich der Angermünder FC und die Hussitenstädter schiedlich-friedlich.
Die Angermünder befinden sich am 30. Spieltag – also kurz vor Ende der Saison – in der zweiten Tabellenhälfte. Mit dem dürftigen Torverhältnis von 40:87, das die Defizite im Angriff und in der Defensive klar wiedergibt, geht für den AFC eine enttäuschende Spielzeit vorüber. Deutlich ausbaufähig: Zu dieser Schlussfolgerung gelangen die Fans der Elf von Trainer Tony Franke. Die Gastgeber sammelten im Saisonverlauf gerade einmal sieben Siege, fünf Remis und 18 Niederlagen. Der Angermünder FC überließ den Gegnern in den letzten fünf Spielen jede Menge Punkte und sicherte sich nur einen Sieg.
Der FSV Bernau schloss das Fußballjahr mit einem anständigen fünften Tabellenplatz ab, was Hoffnungen auf eine verheißungsvolle nächste Saison weckt. Die Offensive des Teams von Tommy Benndorf kam in dieser Saison so manches Mal auf Betriebstemperatur. Die 75 geschossenen Treffer sind im Ligavergleich ein ausgesprochen guter Wert. Zum Saisonende hat der Gast 17 Siege, acht Niederlagen und fünf Unentschieden auf dem Konto stehen. Zufrieden kann der FSV Bernau mit der Leistung in den letzten Spielen nicht sein. Wollen die Hussitenstädter in der kommenden Spielzeit wieder oben mitspielen, muss man zu besserer Form zurückfinden.