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Kreisliga B: FV Turbine Potsdam 55 I – SG Schenkenhorst, 3:4 (1:2), Potsdam
Die SG Schenkenhorst siegte im letzten Spiel gegen die FV Turbine Potsdam 55 I in Potsdam mit 4:3. Unerwartet und schmerzlich zugleich war die Niederlage für die Hausherren, die sich der SG Schenkenhorst beugen mussten. Im Hinspiel hatte der Gast nach 90 Minuten beim 3:0 den Rückweg in die Kabine als Sieger angetreten.
Der Schuss von Daniel Birr schlug vor der sportlichen Kulisse von 35 Zuschauern im eigenen Tor ein. Die FV Turbine Potsdam 55 I bejubelte noch das letzte Erfolgserlebnis, als Jakob Kümpel für den Ausgleich sorgte (33.). Als manch einer nur noch auf den Pausenpfiff wartete, schlug der Moment von Jakob Kümpel. In der Nachspielzeit war Kümpel zur Stelle und markierte den Führungstreffer für die SG Schenkenhorst (46.). Zur Pause wusste das Team von Coach Marco Eckardt eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Bei der FV Turbine Potsdam 55 I kam zu Beginn der zweiten Hälfte Jonas Roetger für Darius Löffler in die Partie. Mit einem Wechsel – Justus Elsner kam für Tobias Kauschmann – startete der Gastgeber in Durchgang zwei. Die Mannschaft von Coach Jan Peters zeigte sich unbeeindruckt und so drehten Jasper Roetger (65.) und Jonas Roetger (81.) mit ihren Treffern das Spiel. Die SG Schenkenhorst stellte in der 73. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Lars Blichmann, Colin Babjons und Marcello Eckardt für Adrian Dalkowski, Lars Richard Gallasch und Kasra Ghassemi auf den Platz. Für die FV Turbine Potsdam 55 I nahm das Match in der Schlussphase eine bittere Wende. Babjons und Kümpel drehten den Spielstand (85./93.) und sicherten der SG Schenkenhorst einen Last-Minute-Sieg. Zum Schluss feierte die SG Schenkenhorst einen dreifachen Punktgewinn gegen die FV Turbine Potsdam 55 I.
Wenige Spiele vor dem Saisonende rangiert die FV Turbine Potsdam 55 I im unteren Mittelfeld des Tableaus. In der Offensive rief die FV Turbine Potsdam 55 I in 30 Spielen nur eine mäßige Leistung ab. 73 Treffer sind eine ausbaufähige Bilanz. Die FV Turbine Potsdam 55 I beendet die Saison mit insgesamt zehn Siegen, zehn Remis und zehn Pleiten.
Die SG Schenkenhorst absolvierte eine dürftige Spielzeit, an deren Ende der Abstieg steht. Sattelfest war die Defensive der SG Schenkenhorst in dieser Saison beileibe nicht. Und da auch der Angriff nicht in Schwung kam, steht die SG Schenkenhorst zum Ende der Spielzeit mit einem tristen Torverhältnis von 52:84 da. Meistens verließ die SG Schenkenhorst den Platz als Verlierer, insgesamt 19-mal, demgegenüber stehen zum Saisonabschluss nur sechs Siege und fünf Unentschieden.