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Brandible Stadtliga B: SG Dresdner Verkehrsbetriebe – SV Dresden-Neustadt, 6:3 (2:1), Dresden
Mit 3:6 verlor SV Dresden-Neustadt am vergangenen Samstag das letzte Saisonspiel deutlich gegen SG Dresdner Verkehrsbetriebe. Die Beobachter waren sich einig, dass SV Dresden-Neustadt als Außenseiter in das Spiel gegangen war, weshalb der Ausgang niemanden verwunderte. Im Hinspiel hatte SG Dresdner Verkehrsbetriebe einen Erfolg geholt und einen 5:1-Sieg zustande gebracht.
Julius Geithner besorgte vor 50 Zuschauern das 1:0 für die Gastgeber. Marc Müller sicherte SV Dresden-Neustadt nach 22 Minuten den Ausgleich durch einen Elfmeter. Sechs Minuten später ging SG Dresdner Verkehrsbetriebe durch den zweiten Treffer von Geithner in Führung. Nach nur 28 Minuten verließ Julian Kautsch von SV Dresden-Neustadt das Feld, Devin Damme kam in die Partie. Zur Pause war SG Dresdner Verkehrsbetriebe im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. Michael Damme schickte Tom Schnädelbach aufs Feld. Damme blieb in der Kabine. In der Halbzeitpause veränderte SG Dresdner Verkehrsbetriebe die Aufstellung in großem Maße, sodass Marcel Roßmej, Ben Thaddeus Kindermann und David Gutsche für Elias Koch, Julius Egermann und Florian Frenzel weiterspielten. Nach rund einer Stunde ging SG Dresdner Verkehrsbetriebe aufs Ganze. Zunächst vergrößerte Geithner den Vorsprung der Elf von Trainer Laura Seifert auf zwei Tore (52.). Wenig später erhöhte Gutsche nochmals und sorgte damit für die Vorentscheidung (60.). SV Dresden-Neustadt verkürzte den Rückstand in der 62. Minute durch einen Elfmeter von Andreas Rudolph auf 2:4. Mit schnellen Toren von Dominik Arendt (72.) und Kindermann (77.) schlug SG Dresdner Verkehrsbetriebe innerhalb kurzer Zeit gleich doppelt zu. Mit dem 3:6 gelang Rudolph ein Doppelpack – an der Niederlage änderte dies jedoch auch nichts mehr (88.). Am Schluss fuhr SG Dresdner Verkehrsbetriebe gegen SV Dresden-Neustadt auf eigenem Platz einen Sieg ein.
Das große Potential von SG Dresdner Verkehrsbetriebe blitzte in dieser Spielzeit häufig auf. Bringt man Konstanz in die Leistungen, wird im kommenden Fußballjahr mit SG Dresdner Verkehrsbetriebe zu rechnen sein. Die Abwehr von SG Dresdner Verkehrsbetriebe stand im Saisonverlauf ligaweit für gehobene Qualität. Die lediglich 52 Gegentreffer sind ein sehr guter Wert. SG Dresdner Verkehrsbetriebe blickt zum Ende der Saison auf ein respektables Abschneiden – zwölf Siege und vier Remis stehen auf dem Konto. Zehnmal kassierte man eine Schlappe. SG Dresdner Verkehrsbetriebe befindet sich auf Kurs und holte in den vergangenen fünf Spielen zehn Punkte.
SV Dresden-Neustadt absolvierte eine dürftige Spielzeit, an deren Ende der Abstieg steht. Der Offensive des Gasts mangelte in dieser Spielzeit an Durchschlagskraft. Lediglich 29 Tore stehen für SV Dresden-Neustadt zu Buche. SV Dresden-Neustadt hat den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen. Die Bilanz von fünf Siegen, drei Unentschieden und 18 Niederlagen reicht für den Klassenerhalt. In den letzten Partien hatte SV Dresden-Neustadt kaum etwas zu melden und ging (zumeist) leer aus.