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Herren KK St. I Warnow: FSV Dummerstorf 47 II – Nienhäger SV, 0:3 (0:2), Dummerstorf
Nienhäger SV gab auch im letzten Saisonspiel eine gute Figur ab und gewann mit 3:0 gegen die Zweitvertretung von FSV Dummerstorf 47. Die Überraschung blieb aus: Gegen Nienhäger SV kassierte FSV Dummerstorf 47 II eine deutliche Niederlage. Vor heimischem Publikum war Nienhäger SV im Hinspiel ein 3:0-Sieg geglückt.
Steven Schade trug sich in der 15. Spielminute in die Torschützenliste ein. Konrad Hoppe versenkte die Kugel zum 2:0 für Nienhäger SV (38.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Nienhäger SV konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei den Gästen. Dominik Sieczkowski ersetzte Henrik Andre Krönke, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. In der 72. Minute stellte der Ligaprimus personell um: Per Doppelwechsel kamen Nico Lessing und Lukas Seemann auf den Platz und ersetzten Patrick Evers und Christian Papajewski. Der Treffer von Lars Retzlaff in der 73. Minute schürte bei Fans und Spielern die Hoffnung auf den Aufstieg. Letztlich fuhr Nienhäger SV einen souveränen Erfolg ein, dessen Grundstein im ersten Spielabschnitt gelegt worden war.
Die Anfälligkeit seiner Defensive war für FSV Dummerstorf 47 II in dieser Saison das zentrale Problem. 58 Gegentreffer musste das Heimteam insgesamt hinnehmen – so viel wie kein anderes Team in der Liga. Die Elf von Coach Mathias Guth bekommt das Defensivmanko nicht in den Griff und steckt weiter im Keller fest. Meistens verließ FSV Dummerstorf 47 II den Platz als Verlierer, insgesamt neunmal, demgegenüber stehen zum Saisonabschluss nur vier Siege und ein Unentschieden. Die Lage von FSV Dummerstorf 47 II bleibt angespannt. Gegen Nienhäger SV musste man zum zweiten Mal in Folge die Punkte abgeben.
Wer soll Nienhäger SV noch stoppen? Das Team von Markus Schindler verbuchte gegen FSV Dummerstorf 47 II die nächsten drei Punkte und führt das Feld der Herren KK St. I Warnow weiter an. Nienhäger SV stellte in dieser Spielzeit alle Gegner vor große Probleme. Hinten stand die Mannschaft kompakt und vorne trafen die Spieler häufig, weshalb man schlussendlich auf das sehr gute Torverhältnis von 52:18 kam. Nur einmal gab sich Nienhäger SV bisher geschlagen. Nienhäger SV scheint einfach niemand stoppen zu können. Rekordverdächtige zehn Siege in Serie stehen mittlerweile zu Buche.