SG Stahl Wittstock beendet Serie von elf Spielen ohne Sieg
Melden von Rechtsverstößen
Kreisoberliga: SG Stahl Wittstock – FC Blau-Weiß Wusterhausen, 4:3 (0:0), Wittstock/Dosse
Drei Punkte gingen am Sonntag aufs Konto der SG Stahl Wittstock. Die Heimmannschaft setzte sich mit einem 4:3 gegen FC Blau-Weiß Wusterhausen durch. Beobachter hatten beiden Mannschaften im Vorfeld gleich gute Siegchancen eingeräumt – doch nur eine wusste sich knapp durchzusetzen. Im Hinspiel hatte FC Blau-Weiß Wusterhausen die SG Stahl Wittstock in die Schranken gewiesen und mit 5:2 gesiegt.
Nach den ersten 45 Minuten ging es für die SG Stahl Wittstock und FC Blau-Weiß Wusterhausen ohne Torerfolg in die Kabinen. Mit einem Wechsel – Oliver Goldberg kam für Tom Weber – startete die SG Stahl Wittstock in Durchgang zwei. Goldberg brachte FC Blau-Weiß Wusterhausen per Doppelschlag ins Hintertreffen, als er in der 51. und 59. Minute vollstreckte. In der 55. Minute stellte der Gast personell um: Per Doppelwechsel kamen Eric Stiefel und Christian Stenzel auf den Platz und ersetzten Corvin Neumann und Christian Müller. In der 67. Minute kam die Mannschaft von Gunar Stein zum Anschlusstreffer, als Stenzel vor 110 Zuschauern zur Stelle war. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Jano Karsten schnürte einen Doppelpack (69./79.), sodass die SG Stahl Wittstock fortan mit 4:1 führte. FC Blau-Weiß Wusterhausen stellte in der 83. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Pascal Brietzke, Andre Flagtmeyer und Nils Bohnsack für Philipp Jänchen, Kay Bamberg und Patrick Füllgraf auf den Platz. Mit dem zweiten Treffer von Stenzel rückte FC Blau-Weiß Wusterhausen wieder ein wenig an die SG Stahl Wittstock heran (88.). Kurz darauf traf Christian Stenzel in der Nachspielzeit für FC Blau-Weiß Wusterhausen (91.). FC Blau-Weiß Wusterhausen steigerte sich nach desolatem Beginn im Laufe der Partie. Unterm Strich erwies sich der Rückstand jedoch als zu groß, als dass FC Blau-Weiß Wusterhausen etwas hätte mitnehmen können.
Die SG Stahl Wittstock muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die Elf von Jens Brödnow steht mit 17 Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Mit 95 Toren fing sich die SG Stahl Wittstock die meisten Gegentore in der Kreisoberliga ein. Die SG Stahl Wittstock bessert ihre eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt vier Siege, fünf Unentschieden und 16 Pleiten. Die SG Stahl Wittstock beendete die Serie von elf Spielen ohne Sieg.
Trotz der Niederlage belegt FC Blau-Weiß Wusterhausen weiterhin den zwölften Tabellenplatz. Nun musste sich FC Blau-Weiß Wusterhausen schon 15-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die sechs Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Am Sonntag muss die SG Stahl Wittstock bei Zernitzer SV ran, zeitgleich wird FC Blau-Weiß Wusterhausen von der Zweitvertretung von SV Eintracht Alt Ruppin in Empfang genommen.