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MARX Städter Kreisoberliga: VTB Chemnitz – BSC Rapid Chemnitz, 10:1 (5:0), Chemnitz
Der BSC Rapid Chemnitz präsentierte sich gegen den VTB Chemnitz in einer desaströsen Verfassung und verlor mit 1:10. Auf dem Papier ging der VTB Chemnitz als Favorit ins Spiel gegen Rapid – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war. Im Hinspiel waren beide Mannschaften mit einem 2:2-Unentschieden auseinandergegangen.
Kaum hatte die Partie begonnen, brachte Robert Lange den VTB Chemnitz vor 60 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Leon Reichert witterte seine Chance und schoss den Ball zum 2:0 für die Gastgeber ein (26.). Wenige Momente vor dem Seitenwechsel war Marius Böhme mit dem 3:0 für die Mannschaft von Coach Andreas Kahl zur Stelle (42.). Ehe der Unparteiische Ben Wogawa die Protagonisten zur Pause bat, traf Martin Richter zum 4:0 zugunsten des VTB Chemnitz (44.). Kurz darauf traf Böhme in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs für den VTB Chemnitz zum 5:0 (47.). Mit dem Tor zum 6:0 steuerte Reichert bereits seinen zweiten Treffer an diesem Tag bei (65.). Der VTB Chemnitz dominierte den BSC Rapid Chemnitz in der ersten Hälfte nach Belieben und schenkte den Rapidler gleich einen katastrophalen Rückstand ein. Lennert Pierson von Rapid nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Ben Juschus blieb in der Kabine, für ihn kam Ali Al-Jaberi. In der 63. Minute änderte Andreas Kahl das Personal und brachte Tom Liebold und Benjamin Fardi mit einem Doppelwechsel für Friedrich Schramm und Pierre Fischer auf den Platz. Doppelpack für den VTB Chemnitz: Nach seinem ersten Tor (70.) markierte Fabien Wiesner wenig später seinen zweiten Treffer (74.). Steffen Scholz, der von der Bank für Ole Willhardt kam, sollte für neue Impulse bei BSC Rapid Chemnitz sorgen (71.). Gleich drei Wechsel nahm der VTB Chemnitz in der 75. Minute vor. Richter, Reichert und Wiesner verließen das Feld für Enrico Haberkorn, Torsten Blume und Kenny Heinz. Böhme (79.) und Heinz (81.) brachten den VTB Chemnitz mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. In der Schlussphase gelang Scholz noch der Ehrentreffer für Rapid (85.). Schließlich war das Schützenfest für den VTB Chemnitz beendet und der BSC Rapid Chemnitz gnadenlos vorgeführt.
Der VTB Chemnitz hat 37 Zähler auf dem Konto und steht auf Rang sieben. Mit beeindruckenden 86 Treffern stellt der VTB Chemnitz den besten Angriff der MARX Städter Kreisoberliga. In den letzten fünf Partien ließ der VTB Chemnitz zu viele Punkte liegen. Von 15 möglichen Zählern holte man lediglich vier.
Rapid muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Kurz vor Saisonultimo bekleiden die Gäste den zwölften Rang des Klassements. Wo bei BSC Rapid Chemnitz der Schuh drückt, ist offensichtlich: Die 33 erzielten Treffer sind Ausdruck mangelnder Durchschlagskraft. Nun musste sich Rapid schon 17-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Mit drei von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen hat der BSC Rapid Chemnitz noch Luft nach oben.
Am kommenden Samstag trifft der VTB Chemnitz auf den SV Adorf, Rapid spielt am selben Tag gegen die SG Adelsberg.