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Kreisoberliga ABI: HSV Gröbern – FV 1920 Merzien, 8:0 (2:0), Muldestausee
Der HSV Gröbern erteilte dem FV 1920 Merzien eine Lehrstunde: 8:0 hieß es am Ende für den HSV Gröbern. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten des HSV Gröbern. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Die Mannschaft von Trainer Dirk Meyer hatte in einer hart umkämpften Partie einen knappen 3:2-Hinspielsieg eingefahren.
153 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den Spitzenreiter schlägt – bejubelten in der 29. Minute den Treffer von Alexander Heidrich zum 1:0. Als manch einer bereits mit den Gedanken in der Halbzeitpause war, besorgte Laurin Herrmann auf Seiten des Heimteams das 2:0 (44.). Mit der Führung für den HSV Gröbern ging es in die Kabine. Mit dem 3:0 durch Felix Hempel schien die Partie bereits in der 49. Minute mit dem HSV Gröbern einen sicheren Sieger zu haben. Der HSV Gröbern stellte in der 50. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Niclas Nils Lerche, Nico Faber und Pascal Rietz für Vincent Maximilian Luthe, Nick Merker und Clemens Paul Oelsch auf den Platz. Für endgültig klare Verhältnisse sorgten die Treffer von Heidrich (57.), Faber (65.) und Roy Hawel (80.). Rietz (84.) und Hawel (89.) brachten den HSV Gröbern mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. Letztlich feierte der HSV Gröbern gegen den FV 1920 Merzien nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten Heimsieg.
Nach dem letzten Spiel der Saison kann der HSV Gröbern die Sektkorken knallen lassen und den Meistertitel der Kreisoberliga ABI feiern. Auf den herausragenden Angriff konnte sich der HSV Gröbern verlassen. 112 Tore markierte die Offensivabteilung im Verlauf der Saison. Der HSV Gröbern hat die gesamte Spielzeit den Nimbus der Unbesiegbarkeit gewahrt. 21 Dreier und fünf Punkteteilungen stehen zu Buche für den HSV Gröbern. Gegen den HSV Gröbern fanden die Gegner lange kein Mittel mehr. Ganze fünf Siege in Folge sammelte der HSV Gröbern zum Saisonabschluss.
Kaum einmal wurde das Team von Coach Peter Franczak den eigenen Erwartungen in dieser Saison gerecht. Am Ende wusste der FV 1920 Merzien den Abstieg nicht zu verhindern. Es passt ins Bild, dass die chronischen Abwehrprobleme des Gasts auch im letzten Saisonspiel zum Vorschein kamen. Unterm Strich kassierte der FV 1920 Merzien 86 Gegentreffer. Mit der Leistung der letzten Spiele wird der FV 1920 Merzien so unzufrieden wie mit dem gesamten Saisonverlauf sein. Drei Punkte aus fünf Partien lautet die jüngste Bilanz.